The Devil's Door
Mit »The Devil's Door« präsentiert And Also The Trees, eine der wenigen wirklich originellen Post-Punk/New-Wave-Bands, ein Album von stiller Wucht.
Mal filmisch, poetisch und intensiv, mit einem unterschwelligen Hauch dunkler Psychedelia. Es vervollständigt die Trilogie aus »The Bone Carver«, »Mother-of-Pearl Moon« und nun »The Devil's Door«, die von der aktuellen Besetzung geschaffen wurde.
Das Album bietet die für And Also The Trees typischen poetischen Texte, orchestrale Gitarrenklänge und von Soundtracks inspirierte Songs, die von Wochenschauen, Ölgemälden und Folklore beeinflusst sind.
Doch mit diesem Werk kommen überraschende Instrumente hinzu, die das Album in eine Welt zwischen John Barry und Béla Bartók katapultieren.
And Also The Trees (AATT) gründeten sich in der frühen Post-Punk-Ära im ländlichen Worcestershire – einer Umgebung, die der Band, deren Musik oft sowohl die dunkle Seite als auch die Schönheit der britischen Landschaft erforscht, stets als Inspiration diente.
Sie sind bekannt für ihre mitreißenden Live-Auftritte, ihren einzigartigen Stil – eine Mischung aus mandolinenähnlicher E-Gitarre, ausdrucksstarken Texten und düsteren Jazzrhythmen – und nicht zuletzt für ihre kreative Unabhängigkeit, die sie seit über vier Jahrzehnten bewahren.
Damals erregten AATT sofort die Aufmerksamkeit von Robert Smith von The Cure, der sie mehrmals zu gemeinsamen Tourneen einlud.
Smith war auch an ihren frühen Aufnahmen beteiligt, zusammen mit seinem Bandkollegen Lol Tolhurst, der ihre ersten Alben produzierte.
Diese langjährige Freundschaft und der gegenseitige Respekt wurden weiter gefestigt, als AATT eingeladen wurden, beim von Robert Smith kuratierten Meltdown Festival 2018 in London aufzutreten.
Gegründet von Sänger Simon Jones und seinem Bruder Justin, dem Gitarristen, sind AATT seit Jahren eine feste Größe in der Post-Punk- und Alternative-Rock-Szene weltweit und verfügen über eine treue Fangemeinde, z. B. in Deutschland.