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»Recovering the Satellites« ist das zweite Studioalbum der amerikanischen Rockband Counting Crows, das 1996 in den Vereinigten Staaten veröffentlicht wurde. Drei Jahre (und zwei Jahre weltweiter Tourneen) nach ihrem Debütalbum nach ihrem Debütalbum veröffentlicht, erreichte es Platz 1 in den Vereinigten Staaten und war ein Verkaufsschlager in Australien, Kanada und dem Vereinigten Königreich. Jahrelang hielt Sänger Adam Duritz dieses Album für sein Lieblingsalbum der Band. Neben Duritz nahmen die Gründungsmitglieder der Band, David Bryson (Gitarre) und Charlie Gillingham (Keyboards), das Album auf, sowie die Neuzugänge Ben Mize (Schlagzeug) und Dan Vickrey (Gitarre). Der Multi-Instrumentalist David Immerglück wirkte als Session-Musiker auf dem Album mit. Für »Recovering the Satellites« holten Counting Crows den Produzenten Gil Norton ins Boot. Das Stück »Miller's Angels« wurde von Marvin Etzioni produziert. Aus dem Album wurden drei Singles ausgekoppelt, wobei »A Long December« die beste Chartplatzierung war und in den USA Platz 6 und in Kanada Platz 1 erreichte. Das Album selbst erreichte die Spitzenposition der Billboard Hot 200 Albumcharts und wurde sowohl in den USA als auch in Kanada mit Doppel-Platin ausgezeichnet.
Zum allerersten Mal ist die definitive Sammlung Meet The Eels: Essential EELS Vol. 1 (1996–2006) auf Vinyl erhältlich. Diese limitierte Ausgabe umfasst 24 ikonische Titel auf einem beeindruckenden Set aus zwei gelb-goldenen 140-Gramm-LPs und enthält sowohl karriereprägende Singles wie „Novocaine for the Soul“ und „Susan’s House“ als auch filmische Klassiker wie „I Need Some Sleep“.
Die britische Prog Rock Band Alan Parsons Project war zwischen 1975 und 1990 aktiv. Kernmitglieder waren Eric Wollfson und Alan Parsons, die sich mit verschiedenen Sessionmusikern umgaben. Der Engländer Parsons und der Schotte Woolfson begegneten sich 1974 in der Kantine der Abbey Road Studios. Parsons war bereits als Tonassistent bei »Abbey Road« und »Let It Be« von den Beatles aktiv gewesen und hatte Pink Floyds »The Dark Side Of The Moon« aufgenommen. Woolfson, ein Songwriter und Komponist, arbeitete als Session Pianist. »Pyramid« erschien als drittes Album des APP 1978 – der Name stammt von den vielen Referenzen zu den ägyptischen Pyramiden, die sich auf dem Album finden.
Die vielleicht größte Herausforderung für jeden Musiker ist es, zu lernen, als Künstler zu wachsen und sein Repertoire zu erweitern und gleichzeitig eine kohärente, übergreifende Vision für die eigene Arbeit beizubehalten. Seit ihren Anfängen und über die Spanne von drei Alben hinweg haben Blackwater Holylight stets eine Aura, als ob die Mitglieder der Band sowohl den Raum als auch das Vehikel gefunden hätten, ihre emotionale Abwehr zu senken, indem sie ihre Position mit purer klanglicher Kraft verstärken. Diese anhaltend eindringliche und bezaubernde Qualität hat sich in einer Vielzahl von Ansätzen manifestiert. Gleichermaßen versiert in Doom-Riffs, narkotischen Neo-Folk-Melodien, lysergischen psychedelischen Streifzügen und zerklüftetem Art-Rock-Abrieb, decken Blackwater Holylight mit ihrem Arsenal an Gitarre, Bass, Schlagzeug, Synthesizer und Stimme ein breites Spektrum an Klangfarben ab. Auf ihrer neuesten EP »If You Only Knew« gehen Blackwater Holylight den eingeschlagenen Weg konsequent weiter. Letztlich ist »If You Only Knew« ein mutiger Schritt, der die Ungewissheit im Privatleben der Bandmitglieder widerspiegelt. der Bandmitglieder widerspiegelt.
»I Bet on Sky« ist das dritte Album von Dinosaur Jr., seit sich das ursprüngliche Trio - J Mascis, Lou Barlow und Murph - 2005 wieder zusammengefunden hat. Und, kaum zu glauben, es ist bereits das zehnte Studioalbum der Band seit ihrem Debüt bei Homestead Records im Jahr 1985. Hätte in den 80ern jemand behauptet, dass diese Jungs 27 Jahre später noch auf so hohem Niveau auftreten und Alben aufnehmen würden, hätte man ihn ausgelacht. Das Trio hat alles, was es aus den verschiedenen Projekten gelernt hat, die es im Laufe der Jahre in Angriff genommen hat, direkt in seinen aktuellen Sound einfließen lassen. Js Gitarrenspiel erreicht hier einige seiner wildesten Höhenflüge, doch es herrscht eine instrumentale Kontrolle, die perfekt zu der sanften Düsternis seines Gesangs passt (nicht, dass er auf der Bühne immer daran denkt, sich zu zügeln, aber das ist ein anderes Thema). Das ist Riff-Romantik zum Mitwippen auf dem Höhepunkt. Auch Lous Bassspiel zeigt jetzt viel mehr Melodik, obwohl seine beiden Songs auf »I Bet on Sky« die zerklüftete rhythmische Schärfe beibehalten, die seine Arbeit so oft geprägt hat. Und Murph – nun ja, er hämmert immer noch so hart und kraftvoll auf das Schlagzeug ein wie ein Pro-Wrestler, mit trügerisch einfachen Strukturen, die es schaffen, sich perfekt mit den melodischen Explosionen seiner Bandkollegen zu verflechten. Das Album ist eine echte und würdige Ergänzung der Dinosaur-Jr.-Diskografie. Es hält sich nah genug am Rock-Formalismus, um auch die Konservativen zufrieden zu stellen. Dennoch ist es brillant von der magischen Formel des Trios geprägt - ein Geschenk für uns alle. Für eine Band, die als ungewöhnliche Fusion aus Hardcore-Punk- und Pop-Einflüssen begann, haben sich Dinosaur Jr. als unerwartete Meister des langen Durchhaltevermögens erwiesen.
»Auf Geht's«, »Ein Guter Tropfen«, »Kaiserfahrt«, »Spätkauf« oder der superbe Titelsong - das Quintett um Entertainer und Sänger Willi hat zwölf hundsgemeine Ohrwürmer mit trocken-spritzigem Humor, lässigem Charme und totaler Tanzgarantie fertiggestellt, soundtechnisch diesmal etwas druckvoller inszeniert. »Rien Ne Va Plus« vereint alle Ausnahmequalitäten der charmanten Kultband, cooles, simples Songwriting mit Texten die nur von diesen unfassbaren Randberliner Chaoten stammen können. Wundervolle Anekdoten in Noten über die schönsten Dinge des Lebens, die stets auch mit einer traurig-melancholischen Note daherkommen. Singalong-Refrains sind wie gewohnt garantiert, und die Trompete kräht fröhlich auf dem bislang achten Studioalbum. OXO 86 haben nie das Rad komplett neu erfinden müssen, sie gehören zu den seltenen Bands, die man vom ersten Takt an erkennt und die schon Sekunden später ein Lächeln ins Gesicht gezaubert haben. »Nichts Geht Mehr«, hier kommen zwölf absolute Hits zum Lachen, Feiern und Tanzen. Tricolore Swirl oder Noir Vinyl gibt's!
2007 begann der Sacred Bones Gründer Caleb Braaten damit, rare und seltene Post-Punk, Deathrock und Dark Punk Tracks für eine Compilation auszugraben. Auf »Killed By Deathrock Vol. 1« kommen Bands aus der ganzen Welt zusammen, von den bekannteren Schotten von Twisted Nerve bis zu den nicht über Google auffindbaren MOVE aus Italien. Dazwischen gesellt sich eine bunte Palette von amerikanischen und europäischen Bands. Was alle diese Songs neben ihrer düster-eisigen Atmosphäre gemein haben, ist ihr Status als essentielle Puzzlestücke einer Deathrock Geschichte!
Das zweite Album ist für eine Band stets eine schwierige Bewährungsprobe – erst recht, wenn das Debüt ein solch herausragendes Werk ist wie Machine Heads 1994er Meilenstein Burn My Eyes. Die eingängigen, riffbetonten Strukturen von Burn My Eyes sind zwar noch bis zu einem gewissen Grad vorhanden, doch der Gesamtsound wirkte deutlich reduzierter und rauer. Das Album knüpft nahtlos an das Debüt an, und zwar mit dem Eröffnungsdoppel „Ten Ton Hammer“ und „Take My Scars“. Beide Songs kombinieren extrem mitreißende Riffs mit Rob Flynns unverwechselbarem Gesangsstil – und das mit fantastischer Wirkung.
»Suicide Season« ist das zweite Album der britischen Metal-Band Bring Me The Horizon und erschien ursprünglich im Jahr 2008. Mit dieser Neuauflage ist das Album erstmals seit einem Jahrzehnt wieder in Europa und Großbritannien auf Vinyl erhältlich.
Nach den Erfolgen von »Guten Tag (Ich will mein Leben zurück…)« und der aktuellen Single »Müssen nur wollen« nun endlich das langerwartete Debütalbum »Die Reklamation«. Wir sind Helden: »Schon wieder eine ›Reklamation?‹ Haben wir nicht gekriegt, was wir wollten? Unser Leben zurück und so? Oh ja, große Teile. Aber wir werden fröhlich weiter reklamieren, deklamieren, krakelend unser Herz verlieren. Das ist unser Beruf.« 12 Songs, die musikalisch und textlich das Beste sind, was diese Nation seit langer langer Zeit zu hören bekommen hat. Von VIVA und MTV, den großen Radiosendern 1Live, Antenne Bayern, HR XXL, SWR, BR, Fritz, Radio 1 bis hin zu den Gralshütern des guten Musikgeschmacks Spex und Intro über Rolling Stone und Musikexpress und nicht zu vergessen Harald Schmidt… man ist sich einig: Endlich kein Hype, sondern wirklich das nächste große Ding! Das Debüt-Album von Wir Sind Helden »Die Reklamation« ist ein wahrer Klassiker der deutschen Pop-Geschichte und hat u. a. mit seinen Songs »Guten Tag«, »Denkmal«, »Aurélie« nichts an Aktualität eingebüßt. 2026 erscheint dieses Album bereits in der vierten limitierten Auflage in blauem Vinyl. Bis heute haben Wir sind Helden nichts von ihrer ursprünglichen Faszination verloren und werden von unzähligen jungen Acts als wichtiger Einfluss genannt.
Limitierte Edition von Pink Marble 10" Vinyl zur Feier des 5. Jubiläums von Growth.
Zur Feier des Jubiläums wird "Under The Iron Sea" als 1LP Zoetrope und 3CD Deluxe Edition erhältlich sein. Die Deluxe Edition enthält das Abbey Road Half Speed Mastered Originalalbum sowie Bonusmaterial, darunter unveröffentlichtes Material, Live-Aufnahmen, Akustikversionen, Remixe, BBC-Auftritte, neue Liner Notes und bisher unveröffentlichte Fotos.
Charli verschiebt nicht nur die Grenzen, sie definiert auch erneut, was Popmusik sein kann. Als eine der prägendsten und einflussreichsten Künstlerinnen unserer Zeit vereint die mehrfache Grammy- und BRIT-Award-Gewinnerin Charli xcx Musik, Mode und Film wie keine andere. Ihr mit Spannung erwartetes neues Album »Music, Fashion, Film« führt ihren visionären Mix aus Mainstream und innovativem Underground perfekt fort. Das Meisterwerk enthält bereits gefeierte Tracks wie »SS26« und »Rock Music« und besticht durch ein ikonisches Cover von Aidan Zamiri, auf dem Legenden wie John Cale, Marc Jacobs und Martin Scorsese zu sehen sind. Diese Version enthält eine Postkarte im Format 4" x 6" und ein Newsprint-Poster im Format 22, 75" x 34".
Charli verschiebt nicht nur die Grenzen, sie definiert auch erneut, was Popmusik sein kann. Als eine der prägendsten und einflussreichsten Künstlerinnen unserer Zeit vereint die mehrfache Grammy- und BRIT-Award-Gewinnerin Charli xcx Musik, Mode und Film wie keine andere. Ihr mit Spannung erwartetes neues Album »Music, Fashion, Film« führt ihren visionären Mix aus Mainstream und innovativem Underground perfekt fort. Das Meisterwerk enthält bereits gefeierte Tracks wie »SS26« und »Rock Music« und besticht durch ein ikonisches Cover von Aidan Zamiri, auf dem Legenden wie John Cale, Marc Jacobs und Martin Scorsese zu sehen sind. Diese Version enthält eine Postkarte im Format 4" x 6" und ein Newsprint-Poster im Format 22, 75" x 34".
Intrigen und Abenteuer waren schon immer das Herzstück von CALEXICO. Seitdem sie als Instrumental-Duo mit ihrer einzigartigen Sammlung von Instrumenten und ihrer Sensibilität für Soundtracks experimentierten, haben Joey Burns und John Convertino ihrer Musik stets einen unvergleichlichen Sinn für Dramatik verliehen, indem sie sich auf die Mythen und die Ikonographie des amerikanischen Westens und des spanischsprachigen Nachbarlandes Mexiko beriefen, zu gleichen Teilen Sergio Leone, Larry McMurtry, Carlos Fuentes und Cormac McCarthy. Sie haben sich zu Ehren dieser kulturellen Mischung nach einer Stadt nahe der kalifornisch-mexikanischen Grenze benannt und in den achtzehn Jahren, seit sie sich in Los Angeles kennengelernt haben, musikalisches Terrain kartiert, das sonst vernachlässigt oder zumindest als Sache von Historikern betrachtet wurde. Jetzt, mit CARRIED TO DUST, haben sie diesen Sound definiert, wobei sie auf fast zwei Jahrzehnte der Erforschung und ein Ensemble von Musikern zurückgreifen, um das sie sicherlich von Bands in der ganzen Welt beneidet werden. CARRIED TO DUST stellt den Höhepunkt ihres Schaffens dar, eine aufregende und bewegende Reise durch eine Landschaft, die sich auf die moderne Welt ebenso bezieht wie auf die verfallenen Erinnerungen an vergangene Zeiten, die über unerwartete Freuden stolpert, während sie sich immer mit einem bahnbrechenden Sinn für Ziele vorwärts bewegt. Es zeichnet ein lebendiges Bild einer Welt, in die der Hörer eintauchen kann wie in die verworrene Erzählung eines Steinbeck-Romans oder die Bilder eines John Ford-Films, und bestätigt CALEXICO als eine der großen amerikanischen Bands des 21. Jahrhunderts. Calexico kehren vielfach zu ihren cineastischen, und oftmals ambient tönenden Klängen der Anfangstage zurück.Kollaborationen und eine randvolle Gästeliste wo es nur geht. Dieses neue Calexico-Album lebt eine fast schon überraschte Selbsterkenntnis der eigenen Quali-täten und reiht dabei – nota bene – einige der schönsten Calexico-Songs ever auf die Perlenschnur. Neuauflage des Calexico-Albums »Carried To Dust« von 2008 auf schwarzem Vinyl, inkl. Victor Jaras »Hands« und »Two Silver Trees«.
Über kaum ein Lambchop Album wurde soviel geschrieben wie über »Nixon« – das Album, welches die kleine Big-Band aus Nashville über Nacht fast in den Mainstream katapultierte.In England heißgeliebt, und auch in Deutschland wohl gelitten, gilt es nicht nur für Magazine wie Uncut als eines der 50 besten Alben der letzten zehn Jahre. Die gekonnte Verbindung aus Alternative Country, Soul, Gospel Chören, dicken Streicherbelägen und Kurt Wagners letzten Ausflügen in Mayfieldsche Falsett-Höhen (bevor Whisky, Nikotin und das Alter dem ein Ende setzten) war schlichtweg eine Sensation. Zusätzlich sorgte ein Remix für »Up With People« von einer damals noch unbekannten Band namens Zero 7 für weiteren Aufruhr. Neuauflage des Lambchop-Albums »Nixon« aus dem Jahr 2000 auf schwarzem Vinyl, inkl. »Up With People« und »Grumpus«.
Zwei Jahre nach dem erfolgreichen Nixon Album entwarf Kurt Wagner ein präzises, intimes, kristallines Album, welches uns der zurückhaltende Lambchop Boss dann mit den Worten präsentierte: »Here's my new Album, I hope you like it, its a bunch of samey, downtempo stuff, that doesn't really seem to go anywhere«. Er konnte nicht ahnen, dass Is A Woman für Lambchop auf dem europäischen Festland das erreichen würde, was Nixon bereits im Vereinigten Königreich schaffte. Es wurde sofort als moderner Klassiker identifiziert und von einem nicht unbedeutenden deutschen Journalisten als »eines der besten Alben, die jemals aufgenommen wurden« bezeichnet. Dem können wir nur zustimmen. Neuauflage des Lambchop-Albums »Is A Woman« aus dem Jahr 2002 auf schwarzem Vinyl, inkl. »The Daily Grows« und »Is A Woman«.
Neuauflage des Calexico-Albums »Edge Of The Sun« von 2015 auf schwarzem Vinyl, inkl. »Falling From The Sky« und »Bullets & Rocks«.
Die Gründungsmitglieder von Mojave 3 sind Sänger/Gitarrist Neil Halstead, Bassistin/Sängerin Rachel Goswell und Schlagzeuger Ian McCutcheon. Die Band trat 1995 erstmals in Erscheinung, als ein Demo mit sechs Tracks 4AD so sehr beeindruckte, dass ihnen ein Plattenvertrag angeboten wurde - trotz des damals vorherrschenden musikalischen Klimas des selbstbewussten Britpop, der scheinbar völlig im Widerspruch zu dem stand, was Mojave 3 machten. Diese Unvereinbarkeit war kaum überraschend, wenn man bedenkt, dass Halstead, Goswell und McCutcheon zuvor Mitglieder der prägenden Shoegaze-Band Slowdive waren, während Gitarrist Simon Rowe zuvor bei den Dream-Pop-Verwandten von Chapterhouse gespielt hatte.
Die Gründungsmitglieder von Mojave 3 sind Sänger/Gitarrist Neil Halstead, Bassistin/Sängerin Rachel Goswell und Schlagzeuger Ian McCutcheon. Die Band trat 1995 erstmals in Erscheinung, als ein Demo mit sechs Tracks 4AD so sehr beeindruckte, dass ihnen ein Plattenvertrag angeboten wurde - trotz des damals vorherrschenden musikalischen Klimas des selbstbewussten Britpop, der scheinbar völlig im Widerspruch zu dem stand, was Mojave 3 machten. Diese Unvereinbarkeit war kaum überraschend, wenn man bedenkt, dass Halstead, Goswell und McCutcheon zuvor Mitglieder der prägenden Shoegaze-Band Slowdive waren, während Gitarrist Simon Rowe zuvor bei den Dream-Pop-Verwandten von Chapterhouse gespielt hatte. »Spoon and Rafter« folgte drei Jahre später und markierte erneut eine Veränderung für die Band. Zwar enthielt das Album weiterhin Anklänge an Singer-Songwriter und Alternative Country, doch stellte es zugleich eine farbenreiche Erweiterung ihres Klangspektrums dar, bei der Elektronik, Glockenspiele, Melodica und eine Beatles-artige Produktion zum Einsatz kamen.
Die Gründungsmitglieder von Mojave 3 sind Sänger/Gitarrist Neil Halstead, Bassistin/Sängerin Rachel Goswell und Schlagzeuger Ian McCutcheon. Die Band trat 1995 erstmals in Erscheinung, als ein Demo mit sechs Tracks 4AD so sehr beeindruckte, dass ihnen ein Plattenvertrag angeboten wurde - trotz des damals vorherrschenden musikalischen Klimas des selbstbewussten Britpop, der scheinbar völlig im Widerspruch zu dem stand, was Mojave 3 machten. Diese Unvereinbarkeit war kaum überraschend, wenn man bedenkt, dass Halstead, Goswell und McCutcheon zuvor Mitglieder der prägenden Shoegaze-Band Slowdive waren, während Gitarrist Simon Rowe zuvor bei den Dream-Pop-Verwandten von Chapterhouse gespielt hatte.
Die Gründungsmitglieder von Mojave 3 sind Sänger/Gitarrist Neil Halstead, Bassistin/Sängerin Rachel Goswell und Schlagzeuger Ian McCutcheon. Die Band trat 1995 erstmals in Erscheinung, als ein Demo mit sechs Tracks 4AD so sehr beeindruckte, dass ihnen ein Plattenvertrag angeboten wurde - trotz des damals vorherrschenden musikalischen Klimas des selbstbewussten Britpop, der scheinbar völlig im Widerspruch zu dem stand, was Mojave 3 machten. Diese Unvereinbarkeit war kaum überraschend, wenn man bedenkt, dass Halstead, Goswell und McCutcheon zuvor Mitglieder der prägenden Shoegaze-Band Slowdive waren, während Gitarrist Simon Rowe zuvor bei den Dream-Pop-Verwandten von Chapterhouse gespielt hatte. 1998 knüpfte »Out Of Tune« dort an, wo das erste Album aufgehört hatte, und zeigte eine Band, die sowohl an Selbstvertrauen als auch an Geschlossenheit gewonnen hatte.
Die Gründungsmitglieder von Mojave 3 sind Sänger/Gitarrist Neil Halstead, Bassistin/Sängerin Rachel Goswell und Schlagzeuger Ian McCutcheon. Die Band trat 1995 erstmals in Erscheinung, als ein Demo mit sechs Tracks 4AD so sehr beeindruckte, dass ihnen ein Plattenvertrag angeboten wurde - trotz des damals vorherrschenden musikalischen Klimas des selbstbewussten Britpop, der scheinbar völlig im Widerspruch zu dem stand, was Mojave 3 machten. Diese Unvereinbarkeit war kaum überraschend, wenn man bedenkt, dass Halstead, Goswell und McCutcheon zuvor Mitglieder der prägenden Shoegaze-Band Slowdive waren, während Gitarrist Simon Rowe zuvor bei den Dream-Pop-Verwandten von Chapterhouse gespielt hatte. Das dritte Album, »Excuses For Travellers«, enthielt einige der bis dahin ambitioniertesten Kompositionen Halsteads.
Offizielle LP-Pressung von »Don't Tap the Glass«. Translucent Clear Vinyl im bedruckten Klappcover (Gatefold), incl. zwei Poster. Verpackt in einer transparenten Kunststoff-O-Card.
Primus melden sich mit einem brandneuen Song zurück: »The Ol' Grizz«. Der Song bewegt sich zwischen rasanten Bassriffs, spacigen Arpeggios und Double-Bass-Drum-Beats und schafft so einen einzigartigen Sound, den man nur als »Primus« bezeichnen kann. Auf dieser limitierten 12"-Ausgabe sind außerdem ein neues Cover von »Holy Diver« sowie zwei Songs enthalten, die letzten Sommer als 7"-Single erschienen sind: »Little Lord Fentanyl« und eine Live-Aufnahme von »Duchess (and the Proverbial Mind Spread)«.
Omniversal Earkestra - Le Mali 70 Vol. II ist eine faszinierende musikalische Reise, die die kraftvolle Energie westafrikanischer Sounds mit moderner Jazz- und World-Music-Ästhetik verbindet. Inspiriert von den legendären Klangtraditionen Malis der 1970er Jahre, entfaltet dieses Album eine vibrierende Mischung aus hypnotischen Grooves, Bläserarrangements und spiritueller Tiefe. Die Omniversal Earkestra erschafft dabei ein dichtes, organisches Klangbild, das Tradition und Gegenwart souveränvereint. Mit großer musikalischer Offenheit und improvisatorischer Freiheit entsteht ein zeitloser Sound, der sowohl kulturelle Wurzeln respektiert als auch neue Perspektiven eröffnet - ein mitreißendes Hörerlebnis für anspruchsvolle Musikliebhaber.
Als ihr mit Lorbeeren behängtes Debüt »Strange Cacti« in den Händen der Hörer landete, wurde schnell deutlich, über was für eine besondere Präsenz Angel Olsen verfügt. Ihr Sound hatte etwas Frisches, eine warme und wunderschöne Spannweite und ein Können vermischt mit Charme, das fast nicht von dieser Welt war. »Half Way Home« ist die Fortsetzung der Eleganz, über die »Strange Cacti« verfügte; eine Sammlung neuer und alter Musik, poliert und ausgereift; Gedanken, die noch einmal durchdacht werden. Hier schwingt sich ein wunderschönes Mädchen mit einer wunderschönen Stimme auf die nächste Ebene, was sich ohne Zweifel auf verschiedene Roadtrips mit Bonnie »Prince« Billy und seiner Crew zurückführen lässt. Das Material von Angel Olsen gehört nur ihr allein: ein roher, leuchtender Sound, der heute noch genauso besonders ist wie 2010. Es ist ein emotionaler Eintopf, angeführt von der robusten Stimme Angels, unverfroren und fesselnd, sich danach sehnend, gehört zu werden. Mit der Hilfe von Emmett Kelly (The Cairo Gang) ist »Half Way Home« eine natürliche Weiterentwicklung, die den wunderbaren Sound einer Songwriterin mit einer raren Stimme in den Mittelpunkt stellt.
Chrystabell & David Lynch veröffentlichen ihre erste Single »Sublime Eternal Love« aus dem kommenden Album »Cellophane Memories«, das über Sacred Bones Records erscheint. Die Single wird von einem beeindruckenden Video begleitet, bei dem David Lynch Regie führte. Fast schon spirituell in Ton und Stimmung, hüllen üppige Synthie-Orgeln den Hörer in eine emotionale und himmlische, aufsteigende musikalische Atmosphäre ein. Chrystabells Gesangslinien überlagern und verflechten sich und erschaffen eine klangliche Fata Morgana aus sanftem, warmem Gesang. Das Gefühl des Liedes zieht einen in seinen Bann und trägt einen, beständig in seinem einfachen und doch tief bewegenden Tonfall. Das künstlerisch minimalistische und hypnotisch fesselnde Video zu »Sublime Eternal Love« spiegelt fast eine Befreiung von einer gütigen höheren Macht und eine Ehrfurcht vor der Botschaft der Liebe und Hoffnung wider, die es bringt. In einem dunklen Raum erhellen Stroboskoplichter Chrystabells Konterfei, das den Betrachter anlächelt. Sie wird als drei verschiedene Versionen ihrer selbst im selben Bild projiziert, wobei jede eine andere Zeile singt und mit den beiden anderen harmoniert. Gegen Ende des Videos ziehen graue Wolken schnell vorbei und spiegeln die tranceartige Qualität der Bilder und der Musik wider. Der Ursprung des Albums »Cellophane Memories« von Chrystabell und David Lynch geht auf eine Vision zurück, die David bei einem nächtlichen Spaziergang durch einen Wald mit hohen Bäumen hatte, über deren Wipfeln er ein helles Licht sah. Wie er sich erinnert, verwandelte sich das Licht in den Klang von Chrystabells Stimme und offenbarte ihm ein Geheimnis. Aus diesen geheimnisvollen Konvergenzen von Licht und Klang, Tag und Nacht, Sternenhimmel und schwarzem Wald hat sich die Zusammenarbeit von Chrystabell und David entwickelt. Für »Cellophane Memories« sind die beiden durch verschiedene Portale gereist. Passend dazu spielen viele der Songs in Märchenwäldern, auf Berggipfeln, in Schwimmlöchern, auf dämmrigen Autobahnen und in dunklen Schlafzimmern. Dies sind die Orte der Einsamkeit und der Romantik, die Art von erhabenen Landschaften, in denen Menschen oft allein auf der Suche nach einem verirrten Liebhaber unterwegs sind. Aber es sind auch gestaltlose Atmosphären von Farben, Wetter und Atem: blauer und weißer Himmel, rote Rosen, sich verdunkelnde Gewitterwolken, wirbelnde Winde und Sommerdüfte, die den Reisenden schnell in die übernatürlichen Empfindungen anderer Welten eintauchen lassen. Die Zeit ist in den Liedern von Chrystabell und David Lynch ein wankelmütiges Geschöpf. Die Figuren sind kaum mehr als schräge Skizzen der alltäglichen Melodramen der Zeit: Menschen kommen und gehen als Fremde, Fremde stürzen in Verzweiflung und Liebe, Liebende trennen sich an der Kreuzung und finden im Traum wieder zusammen. In dieser Quantenmatinee des täglichen Lebens ist jede Figur sowohl Star als auch Statist im Hintergrund. Zeitliche Irrungen und Wirrungen tauchen immer wieder in Chrystabells Gesang auf, der in Harmonie-Schichten auftaucht, sich auflöst und zurückschleift. Überlagert werden sie von Davids und des verstorbenen Komponisten Angelo Badalamenti Orchester aus von Waldeinsamkeit inspirierten Streichern, eigenwilligen Gitarrenglissandi und Hallwolken, deren Melodien das Gefühl vermitteln, als würde die Zeit für einen ersten Kuss innehalten.
»Impala«, das sagenumwobene zweite, ursprünglich 1998 erschienene und längst vergriffene Songs:Ohia Album wird im August von Secret Canadian auf Vinyl neu aufgelegt. Diese Veröffentlichung enthält ein neu gemastertes Demo von »Tess«, ursprünglich während der Aufnahmesessions für »Impala« aufgenommen. ,Lorain, Ohio; es ist ein schwieriger Ort zum Aufwachsen. Entweder man entkommt oder nicht. Angesichts der Industrie, die es dort gibt (oder gab) - das Stahlwerk, das Ford-Werk und die Werft - ist die Mischung der Menschen wie keine andere. Eines ist jedoch sicher, es ist eine Arbeiterstadt durch und durch. Was hat das mit einer neuen Veröffentlichung von Songs: Ohia zu tun? Nun, Jason - der Hauptverantwortliche für Songs, wuchs wie ich in diesem gottverlassenen Loch einer Stadt auf und so sehr man die Stadt auch verlassen kann, sie verlässt dich nie. »Impala« ist ein weiterer Beweis für das Songwriting-Talent von Jason Molina. Die hier enthaltenen Tracks bieten einen Einblick in die die Seele eines Mannes, der versucht die Dämonen des Lebens und des Verlusts auszutreiben. Das ist nichts, was man vortäuschen kann. Das kommt davon, wenn man mit dem Wissen aufwächst, dass die Fabriken, in denen deine Eltern gearbeitet haben, keine Option für dich sind und dass deine einzige wirkliche Option ist, zu versuchen, auszusteigen (leichter gesagt als getan). Die auf Jason und Geof Comings reduzierten Tracks auf »Impala« sind die spärlichsten und strukturiertesten Stücke, die die Band bisher veröffentlicht hat. Eine der ehrlichsten und stärksten Veröffentlichungen von Songs:Ohia.
Aaron Frazer von Durand Jones & The Indications steht 2021 mit seinem mit Spannung erwarteten Debütalbum »Introducing…« in den Startlöchern. Die erste Soloplatte des Sängers produzierte kein Geringerer als Dan Auerbach von den Black Keys. Für die Aufnahmen ging es in Auerbachs Studio in Nashville, wo das Album nach einer schnellen und produktiven Songwriting-Session in nur einer Woche aufgenommen wurde. Insgesamt zwölf Songs haben es auf »Introducing…« geschafft. Und die ergeben zusammen eine absolut spannende Mischung aus 70er-Jahre-Soul, Disco, Gospel und Doo-Wop. Wie das Ganze klingt, verriet Aaron Frazer bereits mit der Leadsingle »Over You«.
»In einem langen und emotional anstrengenden Jahr, in dem ich drinnen war (allein, in meinem Fall), habe ich mich dabei ertappt, über Spiegel nachzudenken. Wie man es vermeidet, an den meisten Tagen zu viel Zeit vor ihnen zu verbringen. Eine Bestandsaufnahme des echten, physischen Selbst ist harte Arbeit, Arbeit, gegen die ich nicht gänzlich etwas einzuwenden habe, die für mich aber sofort gefährlicher wurde, als ich mit ansehen musste, welchen sehr realen Tribut Zeit, moderne Ängste, Isolation und Langeweile von mir forderten. Es schien einfacher, mich in eine nicht allzu ferne glorreiche Vergangenheit zu versetzen, die Erinnerung als Mittel sowohl zur Begeisterung als auch zur Heilung zu nutzen. Aber wo wir gerade von Aufregung sprechen: Ich stolpere gerne auf eine Band zu, die keine Agenda und keinen Zweck hat und deren Sound fast zufällig entdeckt wird. So habe ich Wednesday zum ersten Mal gehört. Die Band kam zu mir und ich weiß nicht mehr, wie oder warum. Sie tauchten einfach auf, als wären wir unser ganzes Leben lang aufeinander zugegangen. ›I Was Trying To Describe You To Someone‹ prägte meinen Sommer 2020, und in Klang, in Geist, in den zentralen Themen und deren Umsetzung versetzte es mich zurück in eine Zeit vor der heutigen, was ich damals gebraucht hatte. Die Vergangenheit kann sich weniger höllisch anfühlen als die Gegenwart, wenn wir manchmal nicht ganz ehrlich zu uns selbst sind. Da ist dieser Trick der Nostalgie, mit dem ich in meinem eigenen Schreiben viel Zeit verbringe und der mich in meinem eigenen Leben etwas quält. Die sehr reale Vorstellung, dass Nostalgie sowohl ein nützliches Werkzeug als auch eine Waffe ist, wenn sie nicht mit etwas gepaart ist, das einer Art rigoroser Ehrlichkeit nahekommt. Aber wenn ich noch einmal auf all diese Ideen von Nostalgie und unseren alten, kniffligen, vergangenen Ichs zurückkommen darf, die tatsächlich Teil des Backsteinhauses sind, das unser gegenwärtiges Selbst ausmacht, dann hoffe ich, dass du, lieber Hörer, an diesem Album genau den Moment am Anfang von ›The Burned Down Dairy Queen‹, in dem Karly singt: ›I was hiding in a room in my mind / and I made me take a look at myself.‹ Denn wenn du, so wie ich, Spiegel gemieden hast sowohl metaphorische als auch echte, dann wird das Album hier zu einem Leuchtturm, der hell durch die Dunkelheit meiner ansonsten dunklen und leeren Kammern hallt. So viele dieser Songs beschäftigen sich mit der Vergangenheit auf weit weniger romantische Weise, als ich es bisher getan habe, und ich sehnte mich verzweifelt nach der Neuausrichtung, die dieses Album bot. Also, ja, die Songs sind gut. Vielleicht kurbelst du an einem angenehmen Tag auf der richtigen Strecke in der warmen Jahreszeit die Fenster herunter und drehst die Lautstärke auf, wenn ›Birthday Song‹ richtig laut und zum Mitsingen wird. Vielleicht sitzt du nachts auf einem Dach, näher am Mond als du es auf dem Boden warst, und lässt dich von ›Ghost Of A Dog‹ durchschütteln und zu einer nächtlichen Erkenntnis treiben, die du in der Stille nicht hättest haben können. Aber selbst über all dem, über all den Freuden und der Gnade, die die Klänge dieses Albums bieten mögen, hoffe und glaube ich auch, dass es jeden, der zuhört, daran erinnern wird, dass wir eine Ansammlung vieler Reflexionen sind. Die alle Geduld verdienen.« Hanif Abdurraqib
Earth, Wind & Fire, die R&B-Pop-Soul-Band aus Chicago, hat in den 1970er und frühen 1980er Jahren eine ganze Reihe von Hits hervorgebracht. Zu den größten Hits zählen »September«, »Boogie Wonderland«, »After the Love Has Gone«, »Let's Groove« und »Fantasy«. »I Am«, ursprünglich 1979 veröffentlicht, enthält »Boogie Wonderland« (mit Gesang von The Emotions), das zu einem der beliebtesten Disco- und Crossover-Hits jener Zeit wurde, sowie die Ballade »After the Love Has Gone«. Aus Angst, als Disco-Band abgestempelt zu werden, erklärte Verdine White: »Wir haben vielleicht gefeiert, aber wir haben nicht getanzt!«Mit weltweit über 90 Millionen verkauften Alben und 6 Grammy Awards zählt die Band zu den meistverkauften Musikern aller Zeiten. Die musikalischen Hauptelemente von Earth, Wind & Fire unter der Leitung ihres Gründers Maurice White sind afrikanische und lateinamerikanische Einflüsse, gemischt mit Funk, Soul und Pop sowie Anklängen von Rock und Jazz. »I Am« ist ein gutes Beispiel für die gelungene Kombination aus der stimmlichen Stärke der Band und der instrumentalen Begleitung.
Heavenly Recordings freut sich, limitierte Vinyl-Wiederveröffentlichungen klassischer Alben von King Gizzard and the Lizard Wizard anzukündigen. Gepresst auf schwarzem Bio-Vinyl – einer umweltfreundlichen Alternative zum herkömmlichen Vinylpressmaterial – und verpackt in Papierhüllen ohne Kleber oder Plastik, sind diese Editionen vollständig recycelbar, sollte man sich eines Tages doch von ihnen trennen wollen.
Nach dem Erfolg der »Joy In Repetition« Best Of-Kampagne im letzten Jahr wird der Klassiker »The Warning« von Hot Chip zum ersten Mal seit über 15 Jahren wieder auf physischen Tonträgern veröffentlicht!Die Doppel-LP erscheint mit brandneuen Liner-Notes und zum ersten Mal mit ihrem klassischen farbigen Cover.
Die erste offizielle Live-Veröffentlichung von Molchat Doma, aufgeführt und aufgenommen im legendären Hotel Panorama, jenem beeindruckenden architektonischen Denkmal, das auf dem Cover ihres Durchbruchsalbums »Etazhi« zu sehen ist. Molchat Doma, die dafür gefeiert werden, eine unverwechselbare Darkwave-Ästhetik der Sowjetzeit zu verkörpern, erwecken ihren eindringlichen Sound mit drei bei den Fans beliebten Titeln zum Leben: »Toska« und »Sudno« aus dem viralen Phänomen »Etazhi« sowie »Chernye Cvety« aus ihrem von der Kritik gefeierten Album »Belaya Polosa« aus dem Jahr 2024. Gelobt für ihre Fähigkeit, melancholische Synthesizerklänge mit mitreißenden Rhythmen zu verbinden, fängt diese Veröffentlichung die rohe Energie ihrer Live-Auftritte ein - und präsentiert Egors erschreckend emotionalen Gesang neben subtilen, live neu interpretierten Versionen ihrer charakteristischen Synthesizer- und Gitarrenarrangements.
»Clap Your Hands Say Yeah« ist das gleichnamige Debüt-Studioalbum von Clap Your Hands Say Yeah, dem musikalischen Projekt des amerikanischen Sängers, Songwriters und Multiinstrumentalisten Alec Ounsworth, der seit Anfang der 2000er Jahre in Philadelphia und Umgebung aktiv ist. Das von Adam Lasus produzierte und abgemischte Album und die Band erlangten Berühmtheit, nachdem sie in verschiedenen MP3-Blogs auf sich aufmerksam gemacht und von der einflussreichen Musik-Website Pitchfork sehr positiv ("9.0/10") bewertet wurden. Das Albumcover entstand nach einer Zeichnung der Künstlerin Dasha Shishkin und wurde von Gruppenmitglied Robbie Guertin entworfen, koloriert und beschriftet.
»Clap Your Hands Say Yeah« ist das gleichnamige Debüt-Studioalbum von Clap Your Hands Say Yeah, dem musikalischen Projekt des amerikanischen Sängers, Songwriters und Multiinstrumentalisten Alec Ounsworth, der seit Anfang der 2000er Jahre in Philadelphia und Umgebung aktiv ist. Das von Adam Lasus produzierte und abgemischte Album und die Band erlangten Berühmtheit, nachdem sie in verschiedenen MP3-Blogs auf sich aufmerksam gemacht und von der einflussreichen Musik-Website Pitchfork sehr positiv ("9.0/10") bewertet wurden. Das Albumcover entstand nach einer Zeichnung der Künstlerin Dasha Shishkin und wurde von Gruppenmitglied Robbie Guertin entworfen, koloriert und beschriftet.
»Somewhere Between Heaven and Hell« ist das vierte Studioalbum der amerikanischen Band Social Distortion. Es setzt die Verschmelzung von Country- und Rockabilly-Einflüssen mit Punk fort, die zwei Alben zuvor mit dem Album »Prison Bound« begann. Zu den eindeutigen Einflüssen gehören Hank Williams und Johnny Cash. Das Album markiert auch das erste Mal, dass die Besetzung von Social Distortion bei drei aufeinanderfolgenden Studioaufnahmen nicht gewechselt hat. Die amerikanische Punkrock-Band Social Distortion wurde 1978 in Fullerton, Kalifornien, gegründet und wird von Sänger, Gitarrist und Hauptsongwriter Mike Ness angeführt. Diese Pressung von »Somewhere Between Heaven and Hell« ist in einer limitierten Auflage von 3000 einzeln nummerierten Exemplaren auf gelbem Vinyl erhältlich. Die Platte ist in einer Deluxe-Hülle mit Leinenlaminat verpackt und enthält eine Beilage mit Songtexten.
»Frozen Charlotte« - das siebte Studioalbum von Jack White zeigt den Rock and Roll Hall of Famer in Bestform; unterstützt von einer unglaublichen Band (Patrick Keeler am Schlagzeug, Dominic Davis am Bass, Bobby Emmett am Keyboard), die nach einer Tournee mit allseits gefeierten Auftritten gerade erst richtig in Fahrt gekommen ist. Anstatt sich auf ihren Lorbeeren auszuruhen, machten sie sich direkt im Studio an die Arbeit und nahmen das auf, was schließlich zu »Frozen Charlotte« wurde. Aufgenommen in Whites Third Man Studio in Nashville, zeigt dieses Album, dass Jack die raue, rohe und frenetische Energie aus seinem gefeierten 2024er-Album »No Name« beibehält. Mit 13 Tracks von unterschiedlichem Gefühl und Klang ist »Frozen Charlotte« ein intensiver Rock-'n'-Roll-Kraftakt, bei dem die Blues-Wurzeln nie weit entfernt sind - perfekt für langjährige Fans und gleichzeitig eine weit offene Tür für Neulinge.
Die Musik von Panda Bear und Sonic Boom war schon immer ein Spielplatz: ein Ort, an dem Klangexperimente, Loops und unerwartete Ideen aufeinandertreffen. Während Sonic Boom einst mit Spacemen 3 die Balance zwischen Drone und Pop neu dachte und später mit modularen Synths experimentierte, erschafft Panda Bear, solo oder mit Animal Collective, schillernde Klangwelten zwischen Noise, Folk und Elektronik. Ihr gemeinsames Debüt Reset (2022) wirkte wie ein kreativer Befreiungsschlag im Pandemie-Nebel. Mit »A ? of When« setzen sie diese Spielfreude fort, gehen aber noch weiter. Harfen-Loops, Steel Drums, Pedal Steel, sogar Jodeln: Das Duo greift bewusst auf vermeintlich »uncooles« Material zurück und macht daraus etwas Eigenes. Songs wie »Something Like Dreaming« oder »Like a Moth to a Flame« verbinden verspielte Psychedelik mit eingängigen Melodien, als würde man von Station zu Station durch einen musikalischen Abenteuerspielplatz springen. Gleichzeitig wird der Ton ernster. Die zehn Stücke verhandeln digitale Erschöpfung, politische Verwerfungen und ökologische Fragen, ohne dabei die Leichtigkeit zu verlieren. Inspiriert von einer Welt aus »AI slop«, algorithmischem Dauerrauschen und permanenter Vernetzung, suchen Panda Bear und Sonic Boom bewusst nach anderen Formen der Verbindung: weniger Scrollen, mehr echtes Erleben, mehr Radio, Live-Shows, Listening-Partys und reale Begegnungen. Statt Zynismus setzen sie auf Empathie, Glück und gegenseitige Unterstützung. Im Kern bleibt das Album jedoch ein Akt der Aneignung: Klänge aus unterschiedlichen Kontexten werden neu zusammengesetzt, getragen von ungewöhnlicher Percussion wie Harfe und Steel Drums. So entsteht Musik, die zugleich verspielt und reflektiert ist. »A ? of When« blickt auf eine widersprüchliche Welt und verwandelt sie in etwas Verbindendes. Kein großes Heilsversprechen, sondern die Einladung, gemeinsam offline darin aufzugehen. Konsequenterweise wird das Album nicht auf Streaming-Plattformen verfügbar sein: Panda Bear und Sonic Boom setzen stattdessen auf reale Begegnungen, Listening Sessions und direkten Austausch jenseits algorithmischer Dauerbeschallung.
hackedepicciotto kehren mit »Lichtung« zurück - einem elektronisch vielschichtigen und strukturell abenteuerlichen Album, das die deutsche Sprache würdigt.
2016 veröffentlichten Xiu Xiu – mit dem Segen von David Lynch & Angelo Badalamenti – das Album & Konzertprojekt »Plays The Music Of Twin Peaks«, mit dem sie auch auf Tour gingen. Nach dem viel zu frühen Tod von David Lynch erhielten sie viele Anfragen, die Interpretation dieser ikonischen Musik wiederaufleben zu lassen. Doch Xiu Xiu gehen stattdessen noch tiefer. »Eraserhead Xiu Xiu« ist ein neues Live-Konzert samt Film & Album. Mittels Field Recordings, eigens für das Konzert angefertigter Instrumente, Orgel, Modular-Synths, Gesang, Taschenlampen, elektrischen Störgeräuschen und Musique concrète drücken Xiu Xiu die bizarre Emotionalität, die widerstreitende Sexualität, die unerbittliche Düsternis und die trostlose Mondlandschaft dieses wohl unglaublichsten aller Mitternachts-Meisterwerke aus.
Erste Neuauflage der britischen Compilation-Rarität »In Reggae Time«. Ursprünglich 1970 veröffentlicht, versammelt sie eine Reihe sehr seltener Titel, die um 1967 herum exklusiv auf 7»-Vinyl-Singles von Ember Records und dessen Sublabels herausgebracht wurden. Der Sound ist nicht bloß Reggae (er ist es nur am Rande), sondern bietet eine lebendige Mischung aus britischem Mod der 1960er-Jahre, R&B, Ska & Northern Soul. Limitierte Picture-Disc-Auflage.
First Word präsentiert die 6-Track-Debüt-EP des Duos papaya noon, bestehend aus Sängerin Annie Mirza & Multiinstrumentalist Greg Marriott, das bereits als »walisische Moonchild« gefeiert wird. Ihre gemeinsame Liebe zu klassischem Soul, Hip-Hop und Electronica lässt sie eine magisch-kraftvolle Essenz aus jazzy R&B erzeugen. Fesselnde Grooves & eingängige Hooks prägen ihren unverwechselbaren Blend aus nostalgischen 90er-Jahre-Vibes & alternativ-futuristischen Klängen, der ihnen Lob von Größen wie Missy Elliott, Snoop Dogg, Queen Latifah, 9th Wonder, Bootie Brown & Fatman Scoop einbrachte. Mit ihrer fünfköpfigen Liveband erwecken papaya noon ihre Musik zum Leben - so traten sie als Support für Hot 8 Brass Band & Reel People auf - und sind auf dem besten Wege, sich zu einem der angesagtesten neuen Soul-Acts des UK zu entwickeln.
»Godzilla's / Eatin' Dust« ist die beliebteste Veröffentlichung in der 30-jährigen Diskografie von Fu Manchu. Es handelt sich um eine Zusammenstellung der ursprünglich zwei separaten 10-Zoll-Veröffentlichungen: »Godzilla« (1997) und »Eatin' Dust« (1999). Im Jahr 2018 fand Scott Hill (Gesang / Gitarre) die Originalbänder der von Josh Homme (Queens Of The Stone Age / Kyuss) produzierten »Godzilla«-Aufnahmesessions und deckte ein Geheimnis auf, das seit 1996 in seiner Garage schlummerte...Die Band hatte vier Songs aufgenommen, die nie veröffentlicht worden waren. Bei diesen zusätzlichen Songs handelt es sich um frühe Versionen von »Grendel, Snowman«, »Strolling Astronomer« und »Urethane« (deren endgültige Versionen 1997 auf »The Action Is Go« erschienen) sowie ein Cover von Thin Lizzys »Jailbreak« (das sich von der 1998 auf 7" veröffentlichten Version unterscheidet). Die Songs fügen sich nahtlos in die ursprüngliche Trackliste ein, zu der auch das publikumswirksame Cover von Blue Oyster Cults »Godzilla« sowie die Fan-Favoriten »Eatin' Dust« und »Mongoose« (der in einem Super-Bowl-Werbespot für Toyota zu hören war und in der Fernsehserie »Sons of Anarchy« sowie in den Filmen »Boondock Saints II« und »The Hot Chick« verwendet wurde). Im Jahr 2019 veröffentlichte die Band eine auf 2.000 Exemplare limitierte Auflage dieser neuen Version in einer Dreifach-10"-Verpackung. Aufgrund der anhaltenden Nachfrage, nachdem diese Version ausverkauft war, brachte die Band 2020 eine neue limitierte Auflage von 1.500 Exemplaren in einem neongrünen und weiß gespritzten Doppel-12-Zoll-Gatefold-Paket mit beidseitigem Einleger heraus, das die bisher unveröffentlichten Titel bei 45 U/min für den bestmöglichen Klang enthält. Fünf Jahre später erscheint nun endlich eine Neuauflage dieser 45-RPM-Doppel-12"-Version auf weißem Vinyl mit braunen Sprenkeln in einer limitierten Auflage von 2.000 Exemplaren. Im Jahr 2026 erscheint diese äußerst limitierte (weltweit nur 500 Exemplare) »Glow-in-the-Dark«-2-x-45-RPM-12"-Vinyl!
Madonnas mit Spannung für den Sommer 2026 erwartetes neues Album »Confessions II« ist die Fortsetzung des kultigen Gegenstücks »Confessions On A Dance Floor«. Madonna fasst ihr neues Album am besten zusammen, indem sie die ersten Zeilen ihres Songs »One Step Away« zitiert: »Die Leute denken, dass Tanzmusik oberflächlich ist, aber da liegen sie völlig falsch. Die Tanzfläche ist nicht nur ein Ort, sie ist eine Schwelle: Ein ritueller Raum, in dem die Bewegung die Sprache ersetzt.« Madonna fügt hinzu: »Als Stuart Price und ich mit der Arbeit an diesem Album begannen, war dies unser Manifest:Wir müssen tanzen, feiern und mit unseren Körpern beten. Das sind Dinge, die wir schon seit Tausenden von Jahren tun - es sind wirklich spirituelle Praktiken. Schließlich ist die Tanzfläche ein ritueller Raum. Es ist ein Ort, an dem man sich verbindet - mit seinen Wunden, mit seiner Zerbrechlichkeit. Raven ist eine Kunst. Es geht darum, an seine Grenzen zu gehen und sich mit einer Gemeinschaft von Gleichgesinnten zu verbinden.Klang, Licht und Vibration verändern unsere Wahrnehmung und versetzen uns in einen tranceartigen Zustand. Die Wiederholung des Basses hören wir nicht nur, sondern wir fühlen sie.Unser Bewusstsein verändert sich, Ego und Zeit werden aufgelöst.« Geben wir es zu: Der Non-Stop-Mix des Albums, gepresst auf White Vinyl, ist einfach unwiderstehlich. Er erscheint in einer roten Hülle, mit einer Fotohülle und einem exklusiven doppelseitigen Poster.
»En tu recto« ist das zweite Live-Album, das La Polla Records veröffentlicht und das zweite mit dem neuen Kurznamen La Polla. Dieses Album wurde bei vier Konzerten in der Kanzlerhalle im Jahr 1997 aufgenommen und zeigt den Weg der Band von »Salve« bis »Carne para la picadora«. Kraftvoller Sound, für viele das beste Live-Album der Band. Es wurde ursprünglich 1998 von GOR veröffentlicht. Schwarzes Doppel-Vinyl.
Alle sechs Alben, die Muse in den letzten 20 Jahren veröffentlicht haben, konnten sich in Deutschland in den Top 5 der Charts platzieren. Eine beeindruckende Serie, die mit ihrem neuen Werk »The Wow! Signal« fortgeführt werden soll. Der Titel ihres zehnten Studioalbums ist einem historischen Ereignis entlehnt: Im Jahr 1977 empfing die Ohio State University einen 72 Sekunden langen Funkimpuls aus dem Sternbild Schütze. Die Bandbreite und Intensität des Signals deuteten auf eine mögliche außerirdische Herkunft hin. Der Astronom, dem die Anomalie auffiel, schrieb ein fettes »Wow!« an den Rand der ausgedruckten Sequenz. »The Wow! Signal« ist deshalb der perfekte Titel für ein Album von Muse. Das Trio um Matt Bellamy steht seit jeher für futuristische Themen und kreative Neugier. Zugleich sind Muse eine kulturell versierte, genreübergreifende Band, die die Ängste ihrer Zeit – wie Technologie, Macht, Rebellion und Identität – in maximalistischen, stadiontauglichen Rock verwandelt, der sich stetig weiterentwickelt und dabei unverkennbar bleibt. Mit »The Wow! Signal« starten die Engländer in ihre nächste Ära, die von elektronischen Experimenten und unstillbarer Neugier geprägt ist. Songs wie »Be With You« oder »Unravelling« werden von flächigen Synthie-Klängen und pulsierenden Beats getragen und bringen Muse so nah an den Elektropop wie nie zuvor. »The Wow! Signal« steht für eine Welt voller kosmischer Geheimnisse, existenzieller Hoffnung und der berauschenden Möglichkeit, mit etwas in Kontakt zu treten, das weit größer ist als wir selbst. Lassen Sie sich von dieser musikalischen Reise begeistern und entdecken Sie mit Muse eine neue Dimension des Sounds.
Limitierte Vinyl-Edition zum 5-jährigen Jubiläum mit Hits wie »Woman«, »Need to Know« und »Kiss Me More« ft. SZA. Gepresst auf durchsichtigem, hellblauem Vinyl.
The power of raw energy! There’s no other way to describe Smallspeaker’s album. But let’s start from the beginning. Smallspeaker consists of Hiroshi Otsuki, Honma, and Daisuke Matsuoka, who are current or former members of the legendary Japanese punk bands Registrators, Brightliner, Car Crush, and Keen Monkey Work. They’ve already released six albums and several singles. All done independently, completely DIY, and with an uncompromising dedication that is second to none. From recording to the finished record to sales, everything is done by themselves. Few bands resist commercial interests more than this trio from Tokyo. Consequently, it’s incredibly difficult to own one of their records. And that’s why I feel so grateful for the trust placed in me at Sounds of Subterrania, to be able to represent the band outside of this world for the first time in their 17-year history. But let’s get to the music. The title of their album, “This Record Kills All Trend Scums,” perfectly encapsulates their musical approach. Punk isn’t seen as a mere extension of rock or a supposedly political playground for more or less well-intentioned ideologies, but rather as a nihilistic social corrective. This approach catapults Smallspeaker to the forefathers and thus the beginnings of every relevant youth culture that rebelled and questioned the system in its entirety. And that’s exactly how their music sounds. Raw, snotty, pissed off, it creaks and groans, practically screaming at you: Fuck off if you can’t handle this! Smallspeaker are to today’s punk what the Monks were to the beat of the 60s. They are both a disruptive force and a catalyst. Their temple is the garage, which they immediately demolish again in the spirit of the old “Killed by Death” tradition. If someone were to ask me what’s left of 50 years of punk, I would answer: Smallspeaker, the rest is a museum.
The Rolling Stones veröffentlichen mit „Jealous Lover“ eine weitere Single aus ihrem kommenden Album „Foreign Tongues“. Der Song zeigt eine andere Facette der Band und führt vom pop-rockigen Sound von „In The Stars“ zu einem souligen Groove mit markantem Falsett-Gesang von Mick Jagger. Jagger prägt den Track mit seinen Vocals, während Keith Richards und Ronnie Wood den charakteristischen Gitarrensound liefern. Unterstützt werden sie von Darryl Jones am Bass, Steve Jordan an Schlagzeug und Percussion sowie Steve Winwood an Rhodes-Piano und Orgel. Mit „Jealous Lover“ knüpfen die Rolling Stones an ihre langjährige Verbindung zum R&B an und thematisieren inhaltlich übermäßige Eifersucht in einer Beziehung. Der Song wird auf dem neuen Album „Foreign Tongues“ enthalten sein, das am 10. Juli erscheint. „Jealous Lover“ ist auf Vinyl und CD erhältlich.
Das dritte Studioalbum der New Model Army aus Bradford, »The Ghost of Cain«, ist ein definitiver Meilenstein des Alternative Rock und Post-Punk der 80er Jahre. Produziert vom legendären Glyn Johns, tauschte das Album die frühere rohe Punk-Kante der Band gegen einen weitläufigeren, grüblerischen Sound ein. Am berühmtesten ist die Hymne «51st State", eine vernichtende Kritik am amerikanischen Einfluss auf die britische Kultur. »The Ghost of Cain« wird auf Black Vinyl wiederveröffentlicht.
Das fünfte, wegweisende Lemonheads-Album »It's A Shame About Ray«, wird zum 30-jährigen Jubiläum 2023 liebevoll wiederveröffentlicht! Diese längst überfällige Neuauflage enthält eine Menge zusätzliches Material, darunter eine unveröffentlichte »My Drug Buddy« KCRW Session-Version von 1992 mit Juliana Hatfield, B-Seiten der Singles »It's A Shame About Ray« und »Confetti«, einen Track von der »Mrs. Robinson/Being Round«-EP sowie Demos, die zum ersten Mal auf Vinyl veröffentlicht werden. Dieses Reissue feiert gebührend Lemonheads' prestigeträchtiges Erfolgsalbum: Die Deluxe-Bookback-Editionen enthalten neue Liner Notes und unveröffentlichte Fotos. Beschrieben von Musikjournalist und Autor Everett True als »Ein 30-minütiger Einblick in das, was es heißt, hart und schnell und locker und glücklich mit gleichgesinnten Kumpels zu leben, angetrieben von einer gemeinsamen Liebe zu ähnlichen Bands und Drogen und Alkohol und Freiheit«. »It's A Shame About Ray« hatte in jenen berauschenden, sorglosen Tagen des Jahres 1992 eine beträchtliche Wirkung. Die Platte fängt perfekt Dandos Fähigkeit ein, die Sehnsucht und Lust der Teenager mühelos in einem zweiminütigen Popsong zu verpacken. Singles wie »My Drug Buddy« und der luftig-perfekte Pop des Titeltracks mögen herausstechen (plus die bis heute genialste Cover-Version von »Mrs. Robinson«, welche zu späteren Pressungen hinzugefügt wurde), aber die eigentliche Stärke des Albums liegt in den Tracks dazwischen; das wirklich fantastische »Confetti« (über die Scheidung von Evans Eltern) und die atemberaubend lässige Akustik-Coverversion von »Frank Mills« (aus dem Hippie-Musical Hair), eine Version, in der jedes Quäntchen Pathos und Gefühl für die verlorene Generation der 1960er mitzuschwingen scheint.
»Calypso - Musical Poetry in the Caribbean« wurde erstmals 2014 veröffentlicht und war seit fast 10 Jahren vergriffen. Bei seiner Veröffentlichung wurde »Calypso« im Rolling Stone Magazin zu einer der 50 besten Wiederveröffentlichungen des Jahres gewählt und erhielt begeisterte Kritiken in Pitchfork, The Guardian, Songlines und vielen anderen. Diese Neuauflage wurde komplett neu gemastert und erscheint als einmalige, limitierte Doppel-Vinyl-Pressung auf grünem, durchscheinendem Vinyl, komplett mit maßgeschneidertem Innenleben mit ausführlichen Sleevenotes, Notizen zu allen Künstlern und Songs sowie Original-Artwork und Fotos. Das Album ist auch in einer neuen CD-Packung in Kartenform erhältlich, ebenfalls mit vollständigen Anmerkungen und Texten. Mit Lord Kitchener, The Mighty Viper, Count Zebra, Lord Flea, Lord Hummingbird, King Fighter, Lord Growler, Lord Byron, Lord Ivanhoe und anderen Mitgliedern der Aristokratie und Aristokraten des Calypso zeigt das Album die Musik des Calypso in ihren vielen Stilen.
Keith Emerson und Greg Lake wollten ELP 1984 wieder zusammenbringen, doch Drummer Carl Palmer stand nicht zur Verfügung. An seine Stelle trat der legendäre Cozy Powell. Das selbstbetitelte Studioalbum bietet Material, das stilistisch an ELP erinnert, mit langen Progressive Rock-Stücken, sanften Balladen und einem klassischen Thema (»Mars, The Bringer Of War« von Gustav Holst, ein Stück, das Lake bereits während seiner Zeit bei King Crimson aufgeführt hatte).
Nach acht Jahren Pause kehren die Butthole Surfers 2025 zurück und veröffentlichen nun mit »After the Astronaut« einen lange verschollenen Schatz aus den 90ern. Das Album, ursprünglich nach dem großen Erfolg von »Electric Larryland« 1996 geschrieben und aufgenommen, wurde letztendlich nicht veröffentlicht, da das damalige Major-Label ein kommerzielleres Album wollte. Gitarrist Paul Leary erinnert sich an die Begeisterung der Band, nach dem Erfolg von »Electric Larryland« und der Single »Pepper«, die ihnen Platz 1 der Billboard Modern Rock Charts beschert hatte, ein weiteres Album aufzunehmen: »Capitol Records war total begeistert von der nächsten Platte, bis sich unsere Beziehung verschlechterte«, fährt er fort. Die Band wechselte daraufhin zu Hollywood Records, die sofort Änderungen am Album forderten. Leary fügt hinzu, dass die Erfahrung für ihn und seine Bandkollegen Gibby Haynes und Schlagzeuger King Coffey unangenehm war. Sie hatten sich vorgenommen, »After the Astronaut« mit mehr Elektronik, Industrial-Beats, Acid-Grooves und anderen Synthesizer-Klängen anzureichern, um der damaligen Dominanz von Grunge und Alternative Rock entgegenzuwirken. »Wir nutzten alle uns zur Verfügung stehenden digitalen Spielereien«, sagt Coffey und vergleicht die Erfahrung mit dem kreativen Vergnügen an »Locust Abortion Technician« von 1987. »Wir machten uns keine Gedanken um Radioeinsätze. Es fühlte sich an, als würden wir zu unseren experimentellen Wurzeln zurückkehren und uns gleichzeitig im Ökosystem der großen Plattenfirmen zurechtfinden.« Schließlich wurden die Forderungen des Labels nach Änderungen umgesetzt, was 2001 zu »Weird Revolution« führte, dem bis dato letzten Studioalbum der Butthole Surfers. »Jetzt haben wir das Recht, die Originalaufnahme so zu veröffentlichen, wie wir sie ursprünglich geplant hatten, mit ihrem ursprünglichen Titel ›After The Astronaut‹.«
Strut präsentiert das zweite Studioalbum von Brian Augers Oblivion Express und einen absoluten Favoriten unter Auger-Fans: das »wenig bekannte Meisterwerk« »A Better Land« aus dem Jahr 1971. Als deutliche Weiterentwicklung ihres eher jazzrocklastigen Debüts schlägt die Band auf diesen Stücken eine sanftere Richtung ein, die an die Atmosphäre von *Befour* erinnert, das in den späteren Jahren von The Trinity veröffentlicht wurde. »A Better Land« besticht durch wärmere, melodischere und zurückhaltendere Kompositionen, die hauptsächlich von Gitarrist Jim Mullen geschrieben wurden. Mit seinem trägen und weitläufigen Ansatz vermittelt das Album eine bodenständige Botschaft, das Beste aus den einfachen Freuden des Lebens zu machen, mit einem hoffnungsvollen, aber auch vorsichtigen Blick in die Zukunft. Musikalisch erweitert Auger seine Klangpalette um Akustikgitarren, Country-Rock-Melodien und dreistimmige Gesangsharmonien. Zu den wichtigsten Titeln gehören der groovige Titeltrack »A Better Land«, das sparsam instrumentierte »Dawn of Another Day« (das unter anderem von Air und Black Milk gesampelt wurde), während »Fill Your Head With Laughter« zu Augers charakteristischem, von der Hammondorgel getragenen Sound zurückkehrt, der an die frühen Traffic erinnert. Diese neue offizielle Strut-Neuauflage wurde von Greg Boraman von Impressive Collective in Zusammenarbeit mit Brian und Karma Auger kuratiert. Vollständig von Cosmic Audio remastert, wird sie als hochwertige Single-LP-Replik-Edition präsentiert.
Mit »Songs from the Last Years« setzt das Maxim Gorki Ensemble einen Schlusspunkt, der zugleich Rückblick, Vermächtnis und Aufbruch ist. Nach 13 Jahren unter der Intendanz von Shermin Langhoff und fast 500 aufgeführten Liedern versammelt das Album 24 Aufnahmen – größtenteils live – und fängt damit nur einen Bruchteil eines außergewöhnlichen musikalischen Kosmos ein. Erscheint als Doppel-LP auf Clouds Hill. Aufgenommen im historischen Saal der ehemaligen Sing-Akademie, trägt die Platte eine besondere Aura. Hier, wo einst Felix Mendelssohn Bartholdy die Bach-Renaissance anstieß und Künstler wie Clara und Robert Schumann oder Johannes Brahms wirkten, trifft Geschichte auf Gegenwart. Diese Tradition ist spürbar, ohne je erdrückend zu wirken – vielmehr wird sie Teil eines lebendigen, vielsprachigen Klangraums. Musikalisch entfaltet sich ein beeindruckendes Spektrum: von Georges Bizet bis Nick Cave, von John Lennon bis Hanns Eisler. Gesungen und gespielt von einem diversen Ensemble mit Stimmen wie denen von Sesede Terziyan, Jonas Dassler oder Daniel Kahn, entsteht ein Klangbild jenseits fester Kategorien. Instrumente wie Kanun, Oud und Saz erweitern das Spektrum und verleihen der Musik eine transkulturelle Tiefe. Besonders berührend ist das Wechselspiel zwischen Chor, Duett und Solo. Wenn Stimmen im Unisono zusammenfinden, entsteht ein Gefühl kollektiver Stärke; in den intimen Momenten offenbart sich individuelle Verletzlichkeit. Aus diesen Gegensätzen wächst eine neue, gemeinsame Schönheit.
Zum allerersten Mal auf Vinyl, präsentiert in einer cardboard-single-sleeve-LP inklusive vierseitigem Einleger mit einem Text von Hermann Conen. Im Juli 1995 trafen sich Arvo Pärt und Manfred Eicher in der Frankfurter Festeburgkirche mit vier aufmerksamen Musikern – dem Geiger Vladimir Spivakov, dem Cellisten Dietmar Schwalke sowie den Pianisten Alexander Malter und Sergej Bezrodny –, um eine Aufnahme zu realisieren, die sich ganz auf die Kompositionen »Für Alina« und »Spiegel im Spiegel« konzentriert. Das Ergebnis, das ECM New Series Album Alina, nimmt sowohl in der Diskografie des estnischen Komponisten als auch im ECM-Katalog einen besonderen Platz ein. »Für Alina«, geschrieben 1976, war für Pärt eine bahnbrechende Komposition und zugleich symbolisch der Ausgangspunkt für die folgenden Werke. »Ich könnte meine Musik mit weißem Licht vergleichen, das alle Farben enthält«, sagte Arvo Pärt damals. »Nur ein Prisma kann die Farben aufteilen und sichtbar machen; dieses Prisma könnte der Geist des Zuhörers sein.« Zeitgenössische Rezensenten meinten, dass das aufmerksame Verfolgen des Flusses von Alina die Wahrnehmung schärfe. Gramophone beschrieb das Album als »die Stimme eines inneren Exils, in sich gekehrt und zutiefst persönlich, aber für jeden zugänglich, der bereit ist zuzuhören. Die große Gefahr beim Hören von Alina besteht darin, dass vieles von dem, was man danach hört, plötzlich wie Lärm wirkt – zu viel Lärm. Aber es ist ein Risiko, das einzugehen sich lohnt.«