Are A Drag (Neon Green Vinyl)
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Beschreibung
27 Jahre später sind Me First and The Gimme Gimmes immer noch eine Qual. Auch wenn es nicht gerade nach einer genialen Idee klingt: Me First & the Gimme Gimmes, eine All-Star-Coverband, die sich darauf spezialisiert hat, die seichteste Musik aus den Plattensammlungen ihrer Eltern im Punkrock-Stil wiederzukäuen, sind tatsächlich außerordentlich unterhaltsam und können Leute wie John Denver und Barry Manilow gar nicht so schlecht klingen lassen. Zur Besetzung gehören hier Fat Mike von NOFX, der Gitarrist der Foo Fighters, ein paar Jungs von Lagwagon und Spike Slawson, der Sänger der Gimmes mit der sanften Stimme, der auch Bass bei den Swingin' Utters spielt. Auf ihrem zweiten Album, »Are a Drag«, nehmen sich die Gimmes alle Lieblings-Showmelodien ihrer Eltern vor und betonen dabei, dass es sich eher um eine Hommage als um Satire handelt. Die meisten ihrer ausgewählten Songs kennt jeder, der sich auch nur im Entferntesten für Musicals interessiert, auswendig.
»Ihre Coverversion von ›Don't Cry for Me Argentina‹ hat mehr Refrains als das Original, rockt verdammt hart und ist definitiv eines wirbelnden Slam-Pits würdig. Auch wenn es nicht ganz so wild ist wie John Coltranes Version, ist das ›My Favorite Things‹ der Gimmes doch wild genug, um Julie Andrews dazu zu bringen, sich von der Bühne in ein Meer aus verschwitzten Punkern zu stürzen. Sie spielen mit dem Jazz-Standard ›Summertime‹ von Gershwin und fügen dem millionenfach gespielten Song ein paar feine Surf-Gitarren-Soli hinzu. Außerdem gibt es ihre rasante Interpretation von Andrew Lloyd Webbers ›Phantom of the Opera‹. Auf ›Are a Drag‹ gelingt es den Gimmes, Showmelodien so zu spielen, dass Punk-Kids darauf abfahren – keine Kleinigkeit.« (allmusic.com)