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Den Grundstein für ihre musikalische Karriere legten SPRINTS zweifelsohne mit ihrem Debütalbum 'Letter To Self' im Jahr 2024. Allein in diesem Jahr tourte die Band um Frontfrau Karla Chubb zwei mal durch Europa, UK und die USA. Das neue Album 'All That Is Over' ist ein bemerkenswertes zweites Werk, das die Dynamik der Band noch weiter vorantreibt, noch nuancierter klingt, aber nichts an Rohheit einbüßt.Während viele Bands nach einer solch hektischen Anfangszeit ausgebrannt wären und eine Pause bräuchten, wurde Karla umso produktiver und kreativer. 'There was just so much happening and so much to process,' erklärt sie. 'I was going through a big break up with my partner who I’d been with for eight years; Colm had left the band; we’d really progressed into being professional musicians, and I was at the start of a new relationship. But then you’d look outside and it’s like the world has never been uglier. I was writing every day because there was so much going on.' In diesem Spannungsfeld aus Wut, Ambitionen und tausend weiteren Gefühlen dazwischen legt 'All That Is Over' die Karten auf den Tisch. Das Album wurde in Tourbussen, bei Soundchecks und in Echtzeit geschrieben. Vor dem Hintergrund einer Litanei von Grausamkeiten - dem Krieg in Nahost, den Waldbränden in Los Angeles, Trumps Executive Order, die die Rechte von Trans-Personen schneidet - versuchen SPRINTS, einer verrückt gewordenen Gesellschaft einen Sinn zu geben.Das neue Album 'All That Is Over' der irischen Band SPRINTS erscheint am 26. September 2025 via CITY SLANG (in den USA über Sub Pop Records). Im Sommer ist die Band mit Fontaines D.C. bei einigen Konzerten in Deutschland live zu sehen.
“HOME FRONT from Edmonton, Alberta, Canada, have been blasting out of everyone’s stereos for the past 3 years with their unique combination of THE CURE, BLITZ, EURYTHMICS, and SUICIDE wrapped up with modern production and tightly wound hooks. Unrelenting 2nd LP “Watch It Die” soars high and reaches deep with frayed punk edges wrapping around canonic pop luxury. A record about moving through life while acknowledging death, about humanity, rebirth, dreams and community – all powered by vintage drum machines, analog synths and screaming guitars. A punk pop crossover treat like no other”
Das bahnbrechende Debütalbum von Suicide wird im Rahmen der »Art Of Album«-Reihe wiederveröffentlicht. Die Art Of The Album-Reihe zielt darauf ab, den Hörer*innen ultimative Wiederveröffentlichungen klassischer Alben vorzustellen. Ohne zusätzliche Stücke und anderen Schnickschnack steht das Album selbst im Mittelpunkt. Für die hier vorliegende Veröffentlichung wurde Alan Vegas und Martin Revs selbstbetiteltes Debütalbum remastered und enthält neben exklusiven Fotos und ausführlichen Linernotes von John Doran (The Quietus), die den Kontext, die Rezeption und das Vermächtnis des Albums en Detail betrachten. Das Album, das ursprünglich 1977 auf dem Red Star-Label veröffentlicht wurde, erhielt seinerzeit kaum Anerkennung, wurde aber über die Jahre eines der einflussreichsten Postpunk-Alben überhaupt. Zahlreiche Publikationen führen es auf der Liste der besten Alben aller Zeiten. Die Anzahl der Bands, die sich von Suicide beeinflusst zeigen, ist ebenfalls Legende. New Order, Depeche Mode, Bruce Springsteen, Moby, Soft Cell, The Jesus & Mary Chain, Primal Scream und Nick Cave sind nur einige ihrer erklärten Fans. Suicide formierten sich in den frühen 70er Jahren und tauchten 1976 im Herzen der New Yorker Punkszene wieder auf. Die Band veröffentlichte und spielte bis 2015 allerorten gefeierte Shows - Alan Vegas Tod im Juli 2016 beendete ihre Existenz.
Für ihr erstes Album als Gilla Band (ehemals Girl Band) hat das Quartett sein eigenes Paradigma neu gezeichnet. »Most Normal« ist ein Kaleidoskop von Geräuschen, die in den Dienst von kaputten Popsongs, Avant-Punk-Achterbahnfahrten mit Effekten und futuristischem Dancefloor-Nihilismus gestellt werden. Die Gruppe geriet auch in den Bann von modernem Hip-Hop, »wo es eine wirklich heftige Produktion gibt und man die ganze Zeit mit dem Track herumspielt«, sagt Fox. »Das fühlte sich wie ein lustiger Weg an, den wir einschlagen wollten, es war ein eindeutiger Einfluss. »Most Normal« ist also ein Triumph, das kühne Werk einer Gruppe, die sich die Zeit genommen hat, ihre Ideen weiterzuentwickeln, ihre Musik zu dekonstruieren und zu rekonstruieren und sie zu etwas Neuem, Herausforderndem und unendlich Lohnendem umzubauen. Es ist ein Kopfhörer-Meisterwerk. Es ist eine majestätische Erkundung der unendlichen Möglichkeiten von Lärm. Es ist ein kühner Gegenangriff auf Ihre engstirnigen Vorstellungen davon, was ein Popsong sein kann oder sollte. Es ist die beste Arbeit, die diese Musiker auf (verstümmelte) Bänder gebracht haben.
Deeper kann man nicht bekommen, wenn man stillsteht. Das ist Absicht, sagt Nic Gohl von dem Quartett aus Chicago. »Fühlt es sich gut an, wenn du diesen Song hörst? Möchte sich dein Körper dazu bewegen?« Diese Fragen stellte er sich, als er und seine Bandkollegen Shiraz Bhatti, Drew McBride und Kevin Fairbairn ihr drittes Album »Careful!« schrieben und aufnahmen, das gleichzeitig ihr Debüt bei Sub Pop ist. »Ich wollte, dass die Songs interessant sind, aber so, dass ein Zweijähriger sie mitsingen kann«, sagt Gohl. Im Grunde ist es Popmusik Dieses »im Grunde genommen« funktioniert ziemlich gut, wie Fans von »Auto-Pain« aus dem Jahr 2020 vielleicht vermuten. Auf »Careful!« erfinden sie ihren Sound nicht neu, sondern testen seine Grenzen aus. Wenn man will, kann man Anklänge an David Bowies »Low« in dem schnappenden Rhythmus und den grauen Synthies von »Tele« hören, aber man kann auch ein bisschen »Auto-Pain« in den festgenagelten, tupfenden Linien hören, die von Bhattis Drum-Programmierung und McBrides Synthesizer ausgespuckt werden. »Fame« scheint zusammenzustolpern und fast auseinanderzufallen, der aufgedrehte Lärm lässt den Beat wahnsinnig und ein wenig unbesiegbar erscheinen, das Ganze ist eine Reihe kurzer, abgehackter, autonomer Gesten, die mittlerweile zu Deeper's Markenzeichen geworden sind. »Build a Bridge« geht in die entgegengesetzte Richtung und nutzt eine stachelige Gitarrenlinie, um sich in großen, schmierigen Art-Pop zu stürzen, dessen emotionale Palette klar, gut definiert und leicht zu erfassen ist. Bei »Sub« singt Gohl über und unter der Melodie wie Ian McCulloch, brüllt und wundert sich und grübelt und steigert sich zu einem schwadronierenden Selbstbewusstsein, dem die Band entgegenkommt. Es ist Festival-Headliner-Musik, die sich immer noch anfühlt, als wäre sie in einer Garage geschrieben worden. Diese brüderliche Interdependenz steht im Zentrum der Musik von Deeper. Die musikalische und lyrische Hingabe an die Gegenseitigkeit macht dieses rastlos neugierige, stilistisch breit gefächerte Album zum kohärentesten Porträt dessen, was Deeper ist. Oder, wie McBride es letztlich formuliert: »Bei ›Careful!‹ geht es darum, aufeinander aufzupassen.«
»Album 2« ist das zweite Album des türkischen Synthwave/Postpunk-Duos »Zack Zack Zack« (Yigit Bakkalbasi & Cemgil Demirtas) mit Sitz in Wien, Österreich. Ihr Name ist ein künstlerisches Manifest; eine Phrase, die sich auf die österreichische politische Katastrophe (Ibiza-Affäre) vom Mai 2019 bezieht, die das korrupte System der rechten Politik enthüllte und zum Sturz der Regierung führte. Ihre Debüt-EP »1« aus dem Jahr 2021 erregte sofort internationale Aufmerksamkeit und Zack Zack Zack wurden zu Gothic/Postpunk-Festivals in Deutschland und Schweden eingeladen.
»Ich denke, das ist das Beste, was wir je gemacht haben, ein echter Schritt nach vorn.« Es ist sofort klar, dass die Band aus Hull mit ›Microtonic‹ neue Wege beschritten hat. Das letzte Album war im Grunde wie eine Brücke zwischen den beiden», sagt die Band über ›I Don't Know‹ von 2023, ›mit dem letzten wussten wir, was wir machen wollten, aber mit diesem haben wir es wirklich geschafft‹. Der unverkennbare Bdrmm-Sound ist keineswegs verschwunden, die eher gitarrenlastigen Anfänge der Band waren Vorbild und Einfluss für viele der Bands, die sich hier und jetzt durchsetzen, in einer Zeit, in der Shoegaze das stärkste Revival seit seinen Anfängen in den 80ern erlebt, aber diese Gitarren sind nun in eine breitere, expansivere und abwechslungsreichere Klangpalette eingebettet. ›Microtonic‹ wurde mit dem langjährigen Bandkollegen Alex Greaves aufgenommen und enthält Gastauftritte von Working Men's Club und Olivesque von Nightbus.
Plexi Stad comes around the corner with their second 7“, which is their first release on Mangel.With broken-down melodies, they insist on rhythms and tones, somehow stubborn and angry. The bass purrs along and the guitar works its way into the rhythm section, while the vocals sit on top, somehow offended, once more whipping the songs forward.