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Das 2015 veröffentlichte Album *Bad Magic* war das letzte von Motörhead aufgenommene Studioalbum. Es präsentiert eine Reihe knallharter Eigenkompositionen sowie eine eindrucksvolle Interpretation von „Sympathy for the Devil“. Mit Songs wie „Thunder & Lightning“, „When the Sky Comes Looking for You“ und dem Titelstück spiegelt das Album die beständige Zusammenarbeit von Lemmy, Phil Campbell und Mikkey Dee wider und besticht durch jenen direkten, schnörkellosen Songwriting-Stil, der die späteren Jahre der Band prägte.
Das 2017 veröffentlichte Album *Under Cöver* vereint Motörhead-Aufnahmen von Songs, die die Band geprägt haben, darunter Versionen von Titeln von Künstlern wie David Bowie, The Rolling Stones, Sex Pistols und Judas Priest. Die Sammlung umfasst Aufnahmen aus verschiedenen Phasen der Bandgeschichte und bietet eine neue Perspektive auf die musikalischen Einflüsse von Motörhead, ohne dabei den unverwechselbaren Sound von Lemmy, Phil Campbell und Mikkey Dee zu verlieren.
Das Indie-Pop-Trio almost monday aus San Diego – Dawson Daugherty (Gesang), Cole Clisby (Gitarre) und Luke Fabry (Bass) – präsentiert mit „THANK GOD IT’S ALMOST MONDAY“ bereits sein zweites Album.Die 13 Songs verbinden die energiegeladene Leichtigkeit der Band mit einer neuen emotionalen Tiefe. Nach intensiven Tourneen und persönlichen Höhen und Tiefen entstand ein Album über Freude, Verlust, Freundschaft, Nostalgie, Dankbarkeit und den Mut, seinen eigenen Weg zu gehen.Musikalisch entwickelt die Band ihren Sound weiter und arbeitete dafür mit Simon Oscroft und Chase Lawrence zusammen. Zu den Highlights zählen die Singles „leaving is easy“, „no more regrets“, „french kids“ und „better late than never“. Die erste Single des neuen Albums „No More Regrets“ ist bereits im Mai erschienen und hat auch in Deutschland schnell die Airplay Charts erobert.Nach dem vorherigen #1-Hit „can’t slow down“, einer ausverkauften Welttournee und Auftritten bei Lollapalooza, BottleRock und Outside Lands knüpfen almost monday mit ihrem neuen Album an ihre bisherigen Erfolge an.Das Album ist auf blauem Vinyl erhältlich.
Das 1971 erschienene Album »Maggot Brain» gilt als das herausragende Meisterwerk im bahnbrechenden Werk von Funkadelic. Zunächst nach seiner Veröffentlichung missverstanden, wird das Album heute allgemein als eine der einflussreichsten Platten aller Zeiten angesehen. Getragen von Eddie Hazels überirdischem Gitarrenspiel im legendären Titelsong und mit unvergesslichen Klassikern wie »Can You Get To That« hat »Maggot Brain die Möglichkeiten von Funk, Rock und psychedelischer Musik neu definiert. Für diese definitive Neuauflage aus dem Jahr 2026 wurde das Album direkt vom analogen Tonband gemastert, wodurch die rohe Kraft, die Tiefe und die Atmosphäre der Originalaufnahmen mit außergewöhnlicher Detailtreue bewahrt wurden. Als langjähriger »heiliger Gral» für Sammler erhält »Maggot Brain« nun die vollständig analoge Aufbereitung, die es schon lange verdient hat.
Das 1971 erschienene Album »Maggot Brain» gilt als das herausragende Meisterwerk im bahnbrechenden Werk von Funkadelic. Zunächst nach seiner Veröffentlichung missverstanden, wird das Album heute allgemein als eine der einflussreichsten Platten aller Zeiten angesehen. Getragen von Eddie Hazels überirdischem Gitarrenspiel im legendären Titelsong und mit unvergesslichen Klassikern wie »Can You Get To That« hat »Maggot Brain die Möglichkeiten von Funk, Rock und psychedelischer Musik neu definiert. Für diese definitive Neuauflage aus dem Jahr 2026 wurde das Album direkt vom analogen Tonband gemastert, wodurch die rohe Kraft, die Tiefe und die Atmosphäre der Originalaufnahmen mit außergewöhnlicher Detailtreue bewahrt wurden. Als langjähriger »heiliger Gral» für Sammler erhält »Maggot Brain« nun die vollständig analoge Aufbereitung, die es schon lange verdient hat.
Amyl and The Sniffers kündigen zum Herbst 2026 mit »Truth Or Consequence« ein Live-Album an, das alles andere als ein klassisches Konzertdokument ist.Im April vergangenen Jahres nahm die Band gemeinsam mit Freunden im legendären El Coyote Mexican Restaurant in Los Angeles eine einzigartige Performance auf und interpretierte ihre Songs erstmals in reduzierten, country-inspirierten Versionen. Das Album vereint neu arrangierte Fan-Favoriten mit zwei bislang unveröffentlichten Songs sowie einer Coverversion von Slim Dustys Klassiker »Lights On The Hill«. Die Aufnahmen zeigen Amyl and The Sniffers von einer ungewohnt intimen, lockeren und verspielten Seite und fangen die besondere Atmosphäre einer spontanen Session unter Freunden ein.Zur Veröffentlichung erscheint auch ein begleitender Konzertfilm mit exklusiven Einblicken hinter die Kulissen. Im Mittelpunkt steht jedoch die Musik: »Truth Or Consequence« präsentiert die Band in einem völlig neuen Klanggewand und eröffnet einen frischen Blick auf ihr Songwriting. »The hope for this record is that it is listened to as it was made, in a ruckus exclamation between a cherished group of friends«, erklärt die Band. Mit den ungewöhnlichen Arrangements und der entspannten Live-Atmosphäre dokumentiert »Truth Or Consequence« eine besondere Seite von Amyl and The Sniffers und erweitert den Blick auf eine Band, die bisher vor allem für ihre energiegeladenen Rockshows bekannt ist.
Mit dem zweiten Album »Auto-Pain« betritt Deeper größere Räume und benutzt Synthesizer, um Schatten zu kreieren, wo Mauern aus Gitarren zuvor die Sonne ausgeschlossen hätten. Das Album steht zwar immer noch in der Post-Punk Tradition, klingt aber zugänglicher. Gitarren treten klar definiert auf den Plan, angelockte Bass Grooves treiben die Songs weiter voran. Drummer Shiraz Bhatti, halb-Pakistani und halb-Native American, verarbeitete die Rhythmen, mit denen er aufgewachsen ist und versucht damit, die Ängste seiner Vorfahren zu vertreiben. Auto-Pain repräsentiert die konstante Welle von Depressionen, mit denen viele im Alltag zu kämpfen haben. Aufgenommen und gemischt von Chicagos Lichtgestalt Dave Vetraino (Lala Lala, Dehd) und gemastert bei Chicago Mastering von Greg Obis (Ne-Hi, Melkbelly).
Brian Fallon arbeitet für »Not Bad for New Jersey«, seine erste Sammlung von eigenen Solo-Songs seit »Local Honey« aus dem Jahr 2020, erneut mit dem Produzenten Butch Walker (Taylor Swift, Fall Out Boy, Green Day) zusammen. Fallon ist vor allem als Frontmann von The Gaslight Anthem (»The '59 Sound«, »Handwritten«) bekannt. Mit dabei sind Brandon Flowers (The Killers), Phil Collen (Def Leppard), Lori McKenna, Donovan Woods und Gitarrist Marc Ribot (Tom Waits, Elvis Costello, Robert Plant).Elf energiegeladene, zum Power-Pop tendierende Rock-Songs über Außenseiter, die Rückschläge in Treibstoff für ihren Aufstieg verwandeln. Brian Fallon ist ein US-amerikanischer Sänger, Songwriter und Gitarrist, der zunächst als Frontmann der Band »The Gaslight Anthem« aus New Jersey weltweit bekannt wurde und moderne Rock-Klassiker wie »The '59 Sound«, »American Slang« und das in Großbritannien auf Platz 2 gelandete Album »Handwritten« veröffentlichte. Als Solokünstler hat er vier gefeierte Alben (»Painkillers«, »Sleepwalkers«, »Local Honey«, »Night Divine«) veröffentlicht, die in den USA, Großbritannien, Deutschland, Kanada und Australien in die Charts kamen und ihm mit ihren eingängigen Refrains und erzählerischen Songs eine treue internationale Fangemeinde bescherten. Fallon wird häufig mit der Springsteen/Jersey-Tradition des Songtelling in Verbindung gebracht und hat bereits mit Künstlern wie Bruce Springsteen und dem Produzenten Butch Walker zusammengearbeitet oder ist gemeinsam mit ihnen aufgetreten.
»Bonobo alias Simon Green meldet sich mit »Distance In Static« zurück, seinem neuen Album, das bei Ninja Tune erscheint. Auf »Distance In Static« arbeitet Bonobo mit einer gewohnt beeindruckenden Riege von Künstlern zusammen, darunter Arooj Aftab, Joy Crookes, Nilüfer Yanya, Ichiko Aoba, Nicole Miglis (Hundred Waters) und Aanya Martin. Die Texte sind in Englisch, Urdu und Japanisch verfasst, während orientalische Traditionals und Guzheng-Aufnahmen neben Bonobos sorgfältig bearbeiteten Instrumentalklängen stehen. Diese entstanden in Aufnahmesessions in Los Angeles, Tokio, London und darüber hinaus: ein bedeutender Teil des Albums wurde auf Neil Youngs legendärer Broken Arrow Ranch in Kalifornien fertiggestellt, wohin er sich Anfang des Jahres mehrere Wochen zurückgezogen hatte. Der Titel des Albums - »Distance In Static« - beschreibt treffend Bonobos aktuelle Situation: er evoziert Bilder von verzerrten Übertragungen und flüchtigen Frequenzen, Erinnerungsfragmente und Bedeutungsschimmer, die durch mehr als zwei Jahrzehnte an der Spitze der elektronischen Musik nachhallen. Er sieht die Spuren seiner Arbeit in einer jüngeren Generation widergespiegelt, die Triphop, Downtempo und experimentelle elektronische Musik der 1990er Jahre aus einer zeitgenössischen Perspektive neu entdeckt. »Ich glaube, der Anfang meiner Arbeit ist für jüngere Menschen heute relevant«, sagt er. »Mir gefiel die Idee, nach einem fernen Signal zu lauschen - im Rauschen etwas zu finden«, fährt er fort. Das gesamte Album vermittelt das Gefühl der Suche nach Transzendenz: Musik, die zwischen Intimität und Weite, Vertrautem und Unbekanntem schwebt. Im Universum von »Distance In Static« schwingt zudem die Ahnung mit, dass dieses Album etwas wahrhaft Monumentales markiert. Es ist ein Moment des Übergangs, eine Feier von Bonobos 25-jährigem Jubiläum, aber vielleicht auch sein letztes Album im traditionellen Sinne: mit zahlreichen Gastbeiträgen und einer mehrjährigen Welttournee mit kompletter Live-Band. Was auch immer als Nächstes kommt, eines ist sicher: »Distance In Static« ist wohl Bonobos bisher bestes Album; so ambitioniert und zukunftsweisend wie eh und je und eine Erinnerung daran, warum er so viele Menschen seit so langer Zeit so stark beeinflusst hat. Schwarze Doppel-140g-Vinyl-LP in einer Hülle mit 6-mm-Rücken, bedruckten Innenhüllen und Einleger aus Kunstdruckpapier. Design und Art Direction von Trevor Jackson.
Diese Neuauflagen enthalten neu remastertes Audiomaterial: Toningenieur Kevin Vanbergen hat sich erneut die ursprünglichen analogen Bänder der Band vorgenommen, um atemberaubende neue Master zu erstellen, die auf spannende Art und Weise weitere Facetten dieser absoluten Klassiker der Musikgeschichte offenbaren. »Bossanova« ist das dritte Album der Pixies. Die Band arbeitete weiterhin mit Gil Norton zusammen, nachdem die Zusammenarbeit an ihrem mit Platin ausgezeichneten zweiten Album »Doolittle« so erfolgreich verlaufen war. Als ihr drittes Album in ebenso vielen Jahren war das Jahr 1990 eine besonders fruchtbare Zeit für die Band, da Kim Deal auch mit The Breeders Erfolg hatte, die ihr Debütalbum »Pod« nur wenige Monate zuvor veröffentlicht hatten. Mit den Singles »Allison« (eine Hommage an den Jazz- und Blues-Pianisten Mose Allison), »Dig For Fire« und »Velouria« sowie dem ersten Cover-Song auf einem ihrer Alben, »Cecilia Ann« (im Original von The Surftones), zeigte »Bossanova« eine weniger ursprüngliche Seite der Band, wobei Surf- und Space-Rock in den Vordergrund traten. Textlich ist Black Francis noch rätselhafter, mit einem wiederkehrenden Science-Fiction-Thema, das sich durch das gesamte Album zieht und wiederum Vaughan Olivers klassisches Planetendesign für das Cover beeinflusste.
The Pixies zählen zu den einflussreichsten US-Gruppen der späten 1980er-Jahre. 1990 und 1991 erschienen »Bossanova« und »Trompe Le Monde«, die letzten beiden Alben der Band aus Boston. Nach dem surf-poppigen »Bossanova« zeigten sich Black Francis und Kim Deal ein Jahr später auf »Trompe Le Monde« wieder von der eher harschen, rockigen Seite ihrer Anfangsjahre. Eine Single-Veröffentlichung aus dem Album war die Coverversion von »Head On«, im Original von The Jesus and Mary Chain. Trompe Le Monde bildete den Abschluss einer goldenen Serie von Meilensteinen - ein Mini-Album, gefolgt von vier Alben, die kurz hintereinander veröffentlicht wurden - die die Pixies als eine der besten einer ganzen Generation zementierten. Übersetzt aus dem Französischen bedeutet Trompe Le Monde »die Welt täuschen« und zeigt, dass die Band immer noch rastlos ihren Sound vorantreiben will. Aufgenommen zwischen Burbank, Paris und London, wieder mit Produzent Gil Norton an den Reglern, ist ihr viertes Album wohl ihr verspieltestes. Black Francis' Texte über UFOs und Verschwörungstheorien halten die Dinge seltsam, während sich Power-Pop einschleicht, um den auf dem Vorgänger Bossanova etablierten Space Rock zu verstärken. Mit den Singles »Planet of Sound«, »Alec Eiffel«, »Letter to Memphis« und einer makellosen Coverversion von The Jesus and Mary Chain's »Head On«, gibt Trompe Le Monde Vollgas mit 15 Tracks in einer 40-minütigen Schnellfeuer-Salve. Das Album wurde damals von den Kritikern gelobt und von einer riesigen Tournee unterstützt, bei der sie unter anderem mit U2 in Stadien spielten, aber es war auch das Ende des ersten Aktes für die Band, denn es dauerte über ein Jahrzehnt, bis sie wieder gemeinsam auf der Bühne standen. Trompe Le Monde ist eine brillante Platte, die auch 30 Jahre später noch genauso frisch klingt, wie sie ist. Pitchfork bewertete sie rückblickend mit 9,3 Punkten und nannte sie »aggressiver als alles andere in ihrem Katalog, aber auch selbstbewusster. Sie können jetzt damit umgehen, und das tun sie auch.«
In den vergangenen Jahren hat Nate Amos einen bemerkenswerten Aufstieg erlebt. Ob als Solokünstler unter dem Namen »This Is Lorelei« oder mit seiner Band Water From Your Eyes - aus gefeierten Veröffentlichungen wurden ausverkaufte Tourneen rund um den Globus, während seine Songs von einigen der einflussreichsten Künstler der Gegenwart neu interpretiert wurden. Mit »The Singer in My Band«, seinem ersten Album für das renommierte Label Matador Records, legt Amos nun ein Werk vor, das seinen Status als eine der spannendsten Stimmen der modernen Indie-Musik untermauert. Das Album greift die Tradition des Great American Songbook auf und übersetzt deren grundlegende Stärken (starke Melodien, prägnante Texte und zeitlose Songstrukturen) in eine moderne, eigenwillige Klangsprache. Entstanden während ausgedehnter Tourneen, ist The Singer in My Band zugleich das erste echte »Road Album« in Amos' Diskografie. Viele Ideen entwickelten sich unterwegs, fernab von Instrumenten und Studios, geprägt von den Eindrücken des ständigen Reisens. Die Vorabsingle »Billy Came Back« verkörpert diesen kreativen Ansatz beispielhaft. Der Song begleitete Amos über Monate hinweg, verschwand immer wieder aus seinem Bewusstsein und kehrte dennoch ständig zurück, bis er schließlich vollendet wurde. Wie viele Stücke des Albums verbindet er eingängige Melodien mit einer erzählerischen Offenheit, die Raum für eigene Interpretationen lässt. Bevölkert wird das Album von Figuren wie Billy, Joey, Genevieve, Sarah und Buddy, die durch ein Panorama amerikanischer Schauplätze wandern. Ihre Geschichten bewegen sich zwischen Realität und Fiktion und spiegeln die flüchtigen, oft widersprüchlichen Erfahrungen des Unterwegsseins wider. Musikalisch setzt Amos auf Reduktion und die Stärke klassischer Songkunst. Der Einfluss seiner lebenslangen Verbundenheit zur Bluegrass-Musik zeigt sich weniger im Klang als in den kompositorischen Prinzipien: Ein Song muss durch Melodie, Text und Harmonie überzeugen. Mit »The Singer in My Band« gelingt Amos ein Album, das Tradition und Gegenwart verbindet und seinen wachsenden Einfluss innerhalb der internationalen Indie- und Songwriter-Szene eindrucksvoll bestätigt.
Anfang dieses Jahres gaben The Tubs mit einer unglaublichen Coverversion von Metallicas »Fade to Black« ihren Vertragsabschluss bei Merge Records bekannt. Nun kündigen sie ihr neues Album »Hard Life« an und veröffentlichen die erste Single »Who's Gonna Love You Now?«. Bei ihrer Ankunft in den USA anlässlich der ersten landesweiten Tournee von The Tubs sagte Frontmann Owen Williams gegenüber dem »New Yorker«: »Wir sind hier, um das Land zu vereinen. Wir werden so etwa dreimal kommen. Bis dann, denke ich, wird dieser Ort anfangen zu heilen.« Und genau das taten sie dann auch voller Freude: Sie quetschten sich in einen Transporter und durchquerten die Vereinigten Staaten kreuz und quer, um den Massen ihren literarischen, verschlafenen, lebensmüden, »Die Nacht-deines-Lebens«-Hochseilakt zu präsentieren, als dieser am dringendsten gebraucht wurde. The Tubs hat es nie an Ehrgeiz gefehlt - auf »Hard Life» geht es ihnen darum, das »Tubullar«-Erlebnis zu verkomplizieren. Nachdem sie ihre Chemie über zwei vorherige Alben, Hunderte von Auftritten und ein ständig wachsendes Universum von Bands aus dem Londoner Gob Nation Collective (The TSG, Sniffany & The Nits, Spike und Garden Centre) perfektioniert haben, dringt die in London ansässige keltische Jangle-Boyband - Williams (Gesang, Gitarre, Keyboards, Bass), Dan Lucas (Gitarre), Taylor Stewart (Schlagzeug) und Max Warren (Bass) - noch tiefer in das schillernde Herz des virtuosen Indie-Rocks vor. Zu ihnen gesellen sich die regelmäßigen Mitstreiter Lan McArdle (Gesang), George Nicholls (Gitarre) und Rachel Kenedy (Keyboards), die alle schon seit den Tagen von Joanna Gruesome an verschiedenen Projekten im Umfeld von The Tubs mitgewirkt haben; doch das Geheimnis der Üppigkeit von »Hard Life« ist die Mitwirkung des Geigers Chris Haigh, eines Musiklehrers und Session-Musikers, der mit dem Steps-Hit »5, 6, 7, 8« unauslöschliche Spuren im britischen Pop hinterlassen hat. In Anlehnung an Williams' Einsatz von Trillern in den Gesangsmelodien untermalt Haighs Geige den wehmütigen Gesang des Sängers wie ein blauer Fleck. Bei »Stoop To Me«, dem folkigsten und klimperndsten Popsong des Albums, ergänzen Haighs Licks Williams in seinen selbstironischsten Momenten - das schiefe Lächeln eines Mannes, der versucht, nicht zu zeigen, wie sehr ihn die unerwiderte Liebe verletzt. Beim Album-Opener und Titelsong »Hard Life« ist es die Süße der aufsteigenden Geigenlinien im Mix, die die Härte von Williams' Texten mit den mitreißenden Hymnen von The Tubs verbindet. Die harte Linie, die Williams hier und an anderen Stellen auf »Hard Life« einschlägt, stellt die Vorstellung vom typischen Tubs-Song weiter auf den Kopf. »Mich interessiert, wie Mitgefühl und Geduld für jemanden, der leidet, immer irgendwann zu Ende gehen«, sagt Williams.»Wie das sowohl etwas Gutes und Befreiendes als auch etwas Trauriges und Brutales sein kann. Aber im Grunde sind es einfach nur Popsongs.« Exquisite, unwiderstehliche Popsongs. Man höre sie sich so lange an, bis die Heilung beginnt, und dann noch einmal.
Anfang dieses Jahres gaben The Tubs mit einer unglaublichen Coverversion von Metallicas »Fade to Black« ihren Vertragsabschluss bei Merge Records bekannt. Nun kündigen sie ihr neues Album »Hard Life« an und veröffentlichen die erste Single »Who's Gonna Love You Now?«. Bei ihrer Ankunft in den USA anlässlich der ersten landesweiten Tournee von The Tubs sagte Frontmann Owen Williams gegenüber dem »New Yorker«: »Wir sind hier, um das Land zu vereinen. Wir werden so etwa dreimal kommen. Bis dann, denke ich, wird dieser Ort anfangen zu heilen.« Und genau das taten sie dann auch voller Freude: Sie quetschten sich in einen Transporter und durchquerten die Vereinigten Staaten kreuz und quer, um den Massen ihren literarischen, verschlafenen, lebensmüden, »Die Nacht-deines-Lebens«-Hochseilakt zu präsentieren, als dieser am dringendsten gebraucht wurde. The Tubs hat es nie an Ehrgeiz gefehlt - auf »Hard Life» geht es ihnen darum, das »Tubullar«-Erlebnis zu verkomplizieren. Nachdem sie ihre Chemie über zwei vorherige Alben, Hunderte von Auftritten und ein ständig wachsendes Universum von Bands aus dem Londoner Gob Nation Collective (The TSG, Sniffany & The Nits, Spike und Garden Centre) perfektioniert haben, dringt die in London ansässige keltische Jangle-Boyband - Williams (Gesang, Gitarre, Keyboards, Bass), Dan Lucas (Gitarre), Taylor Stewart (Schlagzeug) und Max Warren (Bass) - noch tiefer in das schillernde Herz des virtuosen Indie-Rocks vor. Zu ihnen gesellen sich die regelmäßigen Mitstreiter Lan McArdle (Gesang), George Nicholls (Gitarre) und Rachel Kenedy (Keyboards), die alle schon seit den Tagen von Joanna Gruesome an verschiedenen Projekten im Umfeld von The Tubs mitgewirkt haben; doch das Geheimnis der Üppigkeit von »Hard Life« ist die Mitwirkung des Geigers Chris Haigh, eines Musiklehrers und Session-Musikers, der mit dem Steps-Hit »5, 6, 7, 8« unauslöschliche Spuren im britischen Pop hinterlassen hat. In Anlehnung an Williams' Einsatz von Trillern in den Gesangsmelodien untermalt Haighs Geige den wehmütigen Gesang des Sängers wie ein blauer Fleck. Bei »Stoop To Me«, dem folkigsten und klimperndsten Popsong des Albums, ergänzen Haighs Licks Williams in seinen selbstironischsten Momenten - das schiefe Lächeln eines Mannes, der versucht, nicht zu zeigen, wie sehr ihn die unerwiderte Liebe verletzt. Beim Album-Opener und Titelsong »Hard Life« ist es die Süße der aufsteigenden Geigenlinien im Mix, die die Härte von Williams' Texten mit den mitreißenden Hymnen von The Tubs verbindet. Die harte Linie, die Williams hier und an anderen Stellen auf »Hard Life« einschlägt, stellt die Vorstellung vom typischen Tubs-Song weiter auf den Kopf. »Mich interessiert, wie Mitgefühl und Geduld für jemanden, der leidet, immer irgendwann zu Ende gehen«, sagt Williams.»Wie das sowohl etwas Gutes und Befreiendes als auch etwas Trauriges und Brutales sein kann. Aber im Grunde sind es einfach nur Popsongs.« Exquisite, unwiderstehliche Popsongs. Man höre sie sich so lange an, bis die Heilung beginnt, und dann noch einmal.
Strut präsentiert »Nigeria 80«, das nächste unverzichtbare Kapitel der legendären »Nigeria 70«-Reihe, das tief in die explosive Klangwelt des Nigerias der 1980er Jahre eintaucht. Nach dem weltweiten Erfolg von »Nigeria 70« aus dem Jahr 2001, das dazu beitrug, seltene nigerianische Aufnahmen einem internationalen Publikum zugänglich zu machen, setzt »Nigeria 80« diese Reise fort und entdeckt ein reichhaltiges, unruhiges und äußerst kreatives Musikjahrzehnt von Lagos bis Enugu. Trotz wirtschaftlicher Instabilität und restriktiver politischer Rahmenbedingungen in den 1980er Jahren blühte die nigerianische Musikindustrie auf, angetrieben von einem wachsenden Netzwerk unabhängiger Labels wie Tabansi und Phonodisk, die sich für lokale Künstler einsetzten und die kreative Freiheit erweiterten. Die 1980er Jahre waren zudem geprägt von einem deutlichen Anstieg der Sichtbarkeit weiblicher Künstlerinnen, wobei Wegbereiterinnen wie Onyeka Onwenu dazu beitrugen, die Musiklandschaft neu zu gestalten und einer neuen Generation von Interpreten, Songwritern und Produzenten den Weg zu ebnen. »Nigeria 80« präsentiert die außergewöhnliche Bandbreite dieser Ära, wobei alle Titel hier erstmals neu veröffentlicht werden.
»Mighty Vertebrate« ist das International Anthem-Debüt von Anna Butterss. Die in Adelaide geborene Bassistin und Komponistin ist seit ihrem Umzug nach LA im Jahr 2014 eine der ersten Adressen für Tourneen und Studioarbeiten in LA und hat mit namhaften Künstlern aus den Bereichen Experimentalmusik, Jazz und Pop zusammengearbeitet. Ihre bemerkenswertesten Beiträge zur aufkeimenden LA-Szene leistete sie jedoch als Mitglied des ETA IV-Tetts von Jeff Parker und der aufstrebenden Proto-Trance-Supergruppe SML, die laut Pitchfork »die aufregende nächste Phase einer pulsierenden L.A.-Community« darstellt
Das Gründungsmitglied von Black Sabbath und der „Godfather of Heavy Metal“ kehrt mit seiner ersten neuen Solomusik seit 21 Jahren zurück – zugleich seine erste vollständige Studioveröffentlichung seit dem letzten Black-Sabbath-Album *13*. „World Alone“ ist die erste Single aus dem gleichnamigen Album; es handelt sich um einen rasanten, gitarrenbetonten Song, der von Tonys unverkennbaren, gewaltigen Riffs angetrieben wird. Der Track ist hart und doch eingängig, und dank des Textdichters und Sängers Jørn Lande wirkt er zudem aufbauend. Dies ist klassischer Iommi: Er vereint alle Markenzeichen seines legendären Gitarrenspiels mit einer modernen Note.
Das selbstbetitelte Album von Caetano Veloso aus dem Jahr 1968 ist ein Meilenstein in der brasilianischen Musikgeschichte. Inmitten der Militärdiktatur widersetzte sich Veloso den Normen, indem er Samba mit Rock mischte, satirische Texte und hypnotische Rhythmen lieferte. Als Pionier der Tropicália überschreitet das Album musikalische und politische Grenzen und zeigt Velosos Kreativität und Widerstand gegen die Unterdrückung. Mit Titeln wie »Tropicália« und »Nao Identificado« schafft er fesselnde Klanglandschaften. Das Album wurde trotz aller Kontroversen mit Begeisterung aufgenommen und bleibt ein zeitloser Klassiker.
Tropicália ou Panis et Circencis (Latin for Bread and circuses) is a 1968 collaboration album by artists including Gilberto Gil, Caetano Veloso, Tom Zé, Nara Leão, Os Mutantes and Gal Costa. Considered an important record in the Tropicália movement and in the history of Brazilian music, it features orchestral arrangements by Rogerio Duprat and lyrical contributions from Torquato Neto. The main contributors can be seen on the album cover, which is intended to be a tribute to influential Beatles album Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band. Seated on the floor, Gilberto Gil holds the graduation photo of Capinan. To the left, holding a chamber pot, is Rogério Duprat. To the right, Gal Costa, wearing a yellow dress, is beside Torquato Neto, with a cap. Caetano Veloso is to the left of them, holding a picture of Nara Leão. Behind them are Tom Zé, on the right, and Os Mutantes, on the left (more precisely, from left to right, Arnaldo Baptista, Rita Lee and Sérgio Dias). It is considered to be the manifesto of the Tropicalismo movement. It is number 2 on Rolling Stone's list of 100 greatest Brazilian albums of all time. The song "Baby" and the title track were voted by the Brazilian edition of Rolling Stone, respectively, as the 30th and the 7th greatest Brazilian song.
Was ist eigentlich ein »Grimalkin«? Nun, es handelt sich um eine englische Schreibvariante von »Graymalkin« (graue Katze) aus dem 16. Jahrhundert; bekannt wurde der Begriff vor allem durch Shakespeares »Macbeth« als Name für einen der Vertrauten der Hexen – eine katzenartige Begleiterfigur mit magischen und übernatürlichen Attributen. So heißt auch das kommende, sechste Album der Band Pattern-Seeking Animals. Es umfasst acht Songs, die unterschiedliche musikalische Richtungen, Produktionsansätze und Instrumentierungen aufweisen
The Black Wizards, das in Porto beheimatete Trio bestehend aus Joana Brito (Gitarre/Gesang), José Gomes (Bass/Gesang) und Helena Peixoto (Schlagzeug), kündigt sein neues Album »Force Majeure & The Acts of God« an, das im September 2026 über Hassle Records erscheinen wird. »Force Majeure & The Acts of God« ist von einem dunklen Humor geprägt. Der Titel bezieht sich auf den juristischen Begriff für unkontrollierbare oder nicht beeinflussbare Umstände und spiegelt damit das Chaos wider, das die Entstehung des Albums begleitet hat. Gleichzeitig deutet er auf den verschmitzten, widerständigen Geist der Band hin. Das Album entstand in einer Zeit, in der politische Landschaften weltweit zunehmend ins Chaos abzugleiten schienen. Es kanalisiert Frustration und Dringlichkeit, ohne dabei in Hoffnungslosigkeit zu verfallen. Für die Texte ließ sich Frontfrau Joana Brito von Büchern über Politik, Geschlechterrollen und toxische Männlichkeit inspirieren. Diese Themen finden sich in Songs wieder, die sich kritisch mit leerer Führung und gesellschaftlicher Spaltung auseinandersetzen. Besonders »Killing The Buzz« durchschneidet das politische Spektakel mit scharfem Humor und energiegeladenem Punk-Spirit. Musikalisch markiert Force Majeure & The Acts of God einen deutlichen Wendepunkt für die Band. Anstatt den ausufernden Klangnebeln ihres früheren Heavy-Psych-Sounds zu folgen, setzen The Black Wizards nun auf einen kompakteren, raueren und direkteren Ansatz. Das Album vereint die Attitüde des Garage Rock, die nervöse Spannung des Proto-Punk und einen unaufhaltsamen rhythmischen Antrieb. Getragen wird dies von Britos kantigem und durchsetzungsstarkem Gesang, den rauen Gesangsantworten von José Gomes sowie dem kraftvollen Schlagzeugspiel von Helena Peixoto. Aufgenommen wurde das Album während einer intensiven fünftägigen Session mit Cooper Crain in Porto. Das Ergebnis lebt von Dringlichkeit, ungeschliffenen Kanten und einer explosiven Live-Energie.
Das wilde Debüt direkt aus Chapel Hill, das den Alternative Rock der 90er neu definiert hat! Die erste LP enthält die neu remasterten Klassiker »Underground«, »Philosophy« und »Jackson Cannery«. Eine zweite Bonus-LP enthält die lang erwartete Veröffentlichung des einst mythischen, bisher unveröffentlichten und auf Eis gelegten ersten Versuchs!
Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums von David Lynchs Meisterwerk »Blue Velvet« aus dem Jahr 1986 freut sich Varèse Sarabande, eine neue Vinyl- und CD-Ausgabe von Angelo Badalamentis Musik zum Film präsentieren zu dürfen. Lynch und Badalamenti, die beide im Jahr 2025 verstorben sind, nachdem sie jahrzehntelang als eines der ikonischsten kreativen Duos der Filmgeschichte gegolten hatten, schufen eine einzigartige Klangwelt, die von »Twin Peaks« bis »Mulholland Drive« reichte. Diese neue Ausgabe präsentiert den von Badalamenti komponierten und dirigierten Soundtrack in einer besonderen Regenbogenfolien-Hülle für Sammler.
Eine schillernde Mischung aus Post-Grunge, Riff-Doom und mitreißender Psychedelia von aktuellen und ehemaligen Mitgliedern von Torche, Abrams und Royal Thunder: »OMNI« ist das neueste Album von Moon Destroys, auf dem aktuelle und ehemalige Mitglieder von Torche, Abrams und Royal Thunder zusammenkommen, um eine mitreißende Mischung aus Post-Grunge, Riff-getriebenem Doom und weitläufiger Psychedelia. Aufbauend auf dem atmosphärischen Fundament, das mit »She Walks by Moonlight« gelegt wurde, verdichtet die Band ihren großformatigen Sound zu einer Sammlung unmittelbarer, eingängiger Songs, ohne dabei die Tiefe und Wucht zu opfern, die ihre Musik auszeichnen. Das Album schafft in elf präzise ausgearbeiteten Titeln ein Gleichgewicht zwischen vernichtenden Riffs, schwebenden Melodien und eintauchenden Klanglandschaften und demonstriert die Fähigkeit der Gruppe, Heavy Rock, Doom und psychedelische Einflüsse zu einem stimmigen und einprägsamen Hörerlebnis zu verschmelzen. Die Darbietungen zeugen sowohl von kraftvollem musikalischem Können als auch von einem Gespür für dynamisches Songwriting und liefern ein Album, das sich gleichermaßen gewaltig und zugänglich anfühlt. »OMNI« präsentiert Moon Destroys in ihrer fokussiertesten und selbstbewusstesten Form und liefert ein überzeugendes Statement einer Band, deren kollektiver Werdegang die moderne Heavy-Musik weiterhin in spannende Richtungen vorantreibt. Für Fans von King Buffalo, Torche, Asg, Monolord, Greenleaf, Dozer, Cave-In, The Sword, Okay You Win Limitierte Auflage auf eisblauem Vinyl! Mit aktuellen und ehemaligen Mitgliedern von Torche, Abrams und Royal Thunder
Kaum eine andere Band der 1980er Jahre veränderte in so kurzer Zeit ihren Sound und ihren Stil dermaßen radikal wie die Formation Talk Talk. Binnen sechs Jahren (1982 - 1988) und vier Alben bei der Firma EMI wandelte sie sich vom New Romantics-Pop auf dem Debüt-Album »The Party's Over« mit kleineren Hits wie »Talk Talk« oder »Today« hin zum fast schon archaischen Avantgarde-Rock/Pop auf »Spirit Of Eden«. Bei diesem Album wurde die Band durch illustre Gäste wie etwa den Geiger Nigel Kennedy oder die Kontrabass-Legende Danny Thompson unterstützt. In diesem Jahr jährt sich zum 40. Mal die Veröffentlichung von Talk Talks drittem Studioalbum »The Colour Of Spring« – ein Album, das eine deutliche Weiterentwicklung hin zu improvisierterer Musik zeigte. Es brachte die großen Hits »Life’s What You Make It« und »Living In Another World« sowie Fan-Favoriten wie »Chameleon Day« und »April 5th« hervor. Zur Feier des Jubiläums wird es als Half-Speed-Master veröffentlicht, das von Matt Colton in den Metropolis Studios geschnitten wurde. Dies folgt auf die Half-Speed-Master von »It’s My Life« aus dem Jahr 2024 sowie auf ihr hochgelobtes Album »Spirit Of Eden« von Anfang dieses Jahres.
Seit ihrer Debüt-EP »Billstedt« aus dem Jahr 2020 schrauben Christian Klindworth, Antoine Laval und Lars Brunkhorst an ihrem ganz und gar eigenen Sound zwischen Postpunk und melodienverliebtem Indierock. Fluppe haben mit »Blüte« (2021) und »Boutique« (2023) zwei Alben veröffentlicht. Sie sind beim Reeperbahn Festival aufgetreten, haben für Turbostaat eröffnet, doch vor allem sind sie unermüdlich durch die Clubs getourt und haben ihre eigenen Shows gespielt. Aber klar, auch an fluppe schrappt die Polykrisen-Gegenwart nicht einfach vorbei, zumal es vermutlich unumgänglich ist, dass hier und da mal Cure-Gitarren durchschimmern, wenn man ein Album mit Produzent Tobias Siebert (Klez. e, And The Golden Choir) aufnimmt.
Mit »Karaoke Bar« präsentieren Angus & Julia Stone ihr siebtes Studioalbum und schlagen erneut ein spannendes neues Kapitel in ihrer musikalischen Entwicklung auf. Entstanden auf Reisen rund um den Globus, vereint das Album die Eindrücke von Orten, Begegnungen und Momenten zu einer lebendigen, atmosphärischen Songsammlung. Erstmals setzen die Geschwister verstärkt auf elektronische Elemente, die den charakteristischen Sound des Duos erweitern und gleichzeitig die vertraute emotional-intime Klangwelt bewahren. Im Fokus steht dabei eine spürbare Leichtigkeit und Freude, die sich durch das gesamte Album zieht. Gesanglich agieren Angus und Julia dabei enger denn je: im Wechsel, im Einklang oder harmonisch verwoben verleihen sie jedem Song zusätzliche Tiefe und Ausdruck. Die aufwendige Produktion unterstützt die erzählerische Kraft der Stücke und hebt die jeweilige Stimmung eindrücklich hervor. »Karaoke Bar« fängt musikalisch wie lyrisch ein Gefühl ein, das zwischen Nostalgie, Melancholie und Gegenwart schwebt – und öffnet den Hörer:innen ein intensives Tor zu einem bewusst erlebten Moment.
»Psychedelia in White«, das dritte Album des ehemaligen Nick Cave and the Bad Seeds-Mitglieds Mick Harvey und seiner langjährigen musikalischen Partnerin Amanda Acevedo, knüpft an ihr 2023 erschienenes Duett-Debüt Phantasmagoria in Blue an. Das überwiegend aus Eigenkompositionen bestehende Album bewegt sich zwischen Mystik, Mythologie, Liebe und Verlust. Mit vielschichtigen Arrangements und opulenten Klangtexturen erkundet das Duo neue, experimentellere musikalische Räume. Traumartige Bilder und mythologische Motive verbinden sich mit einer persönlichen Botschaft der Hoffnung und der Sehnsucht nach einem Ausweg aus dem Chaos der Gegenwart. Zu den Höhepunkten zählen »Perfect Storm«, entstanden in Zusammenarbeit mit dem kanadischen Komponisten Peter McNestry, »Song for Aurora«, eine Glam-Rock-Hommage an Marc Bolan und T. Rex, sowie »The Greatest Delight«, inspiriert von Acevedos Visionen von Schattenwesen und jenseitigen Liebenden.
Das britische Experimental-Rock-Kollektiv Abrasive Trees bündelt die eindringliche Kraft von Experimental-Rock, Post-Rock und düsterer Psychedelia zu einem fesselnden und emotionsgeladenen Klangerlebnis.
»Morning Star« ist das siebte Album der schwedischen Metal-Band aus Stockholm. »Morning Star« ist straight, heavy und man bekommt auch die klassischen Markenzeichen von Entombed, dicke und schnelle Riffs, die wieder einmal ein reines Vergnügen für den Hörer sind. Diese Band zu ignorieren ist wie Black Sabbath, Slayer, Metallica, Testament oder Death zu ignorieren. Das Album erhielt eine hervorragende Kritik von AllMusic, die mit der Empfehlung endete: »Jeder Fan von qualitativ hochwertigem Underground-Metal sollte dies als eine hervorragende Leistung einer unterschätzten Band ansehen.«
Since their very first journey into the night more than 25 years ago, GREEN CARNATION have never shied away from a challenge. Founded by Emperor’s former bassist Tchort, the Norwegians quickly amassed a cult following while blazing their own trail through fields of symphonic doom, hard rock, acoustic plucking and progressive metal. However, from the beginning, there was one tale – or three, to be exact – that eluded them. Until now. With ‘The Messiah Complex’, GREEN CARNATION have completed another masterpiece. Inspired by Arthur Rimbaud’s dreamy ode to Shakespearean character Ophelia, ‘A Dark Poem’ reads as a grand and gloomy album trilogy that takes listeners to crushing new highs and the deepest, darkest and most personal depths. Whether it’s the second wave black metal that drives Part I, the raw and aching ballads that support Part II or the bold 16-minute orchestral finale to Part III, the results are resounding down to the last epic note. With ‘A Dark Poem’, GREEN CARNATION add another masterpiece to their storied career.
In einer Welt, die zunehmend von Wegwerf-Inhalten geprägt ist, antwortet Chat Pile mit etwas trotzig Echtem und Organischem – einer Mentalität, die ihr drittes Album »Who Loves The Sun« durchdringt. Seit der Gründung der Band vor etwas mehr als sechs Jahren hat sich das in Oklahoma City ansässige Quartett Chat Pile von einem bescheidenen Leidenschaftsprojekt zu einer der prägenden Heavy-Bands entwickelt, die aus der Underground-Szene der 2020er Jahre hervorgegangen sind. Ray B. (Gesang), L. Manhole (Gitarre), Stin (Bass) und Cap'n Ron (Schlagzeug) schaffen eine vernichtende, derbe und kathartische Interpretation des Noise-Rock, die in einem Zeitalter, das von technologischer Übermacht und gesellschaftlicher Kälte geprägt ist, eine rohe, unbestreitbar menschliche Essenz einfängt. Nichts an »Who Loves The Sun« wirkt künstlich. Während ihr Debütalbum »God's Country« eine besonders amerikanische Form der Angst schilderte und der Nachfolger »Cool World« einen grausamen Planeten zeigte, der von globaler systemischer Gewalt geprägt ist, deckt »Who Loves The Sun« auf, wie kollektive Gleichgültigkeit dieses neue Jahrhundert bestimmt. Mit Bildern von Küsten, die Städte verschlingen, von aussichtslosen Jobs und der Unterwerfung unter datengesteuerte Unechtheit seziert das Album den von Apathie aufgeblähten Zustand des Daseins im 21. Jahrhundert als eine Apokalypse in Zeitlupe. Wie bei vielen Werken von Chat Pile ragt Oklahoma City selbst wie eine Figur über dem Album empor; seine weitläufige Isolation, seine wirtschaftlichen Widersprüche und das unterschwellige Gefühl des Verfalls sind tief in das Gewebe der Platte eingewoben. Die perfekte Allegorie für den thematischen Kern von »Who Loves The Sun« ist das auf dem Plattencover eingeprägte Foto, auf dem der Devon Tower – ein glasartiger, weitgehend leer stehender Monolith – hoch über der Skyline von Oklahoma City emporragt, während ein ausgebranntes Haus oder eine ausgebrannte Ladenfront den Vordergrund einnimmt. Das Album bleibt textlich und klanglich provokativ, doch Chat Pile ging beim Songwriting mit dem Ziel einprägsamer Hooks an und griff dabei auf melodische Elemente des Indie-Rock, Alternative-Rock und New Wave aus der Zeit vor den 2000er Jahren zurück. Von den blutgetränkten Gesangspassagen in »Christabel ›26« bis hin zum unheimlichen Trip-Hop-Puls von »Same Rules« ist »Who Loves The Sun« zutiefst menschlich, trotz seiner Anspielungen auf eine sterbende, gespaltene Welt.
Os Tincoãs (benannt nach einer brasilianischen Kuckucksart) waren eine brasilianische Band aus Bahia, die vor allem in den 60er- und 70er-Jahren aktiv war. Ihre Musik war stark vom Candomblé beeinflusst, einer brasilianischen Religion, die traditionelle westafrikanische spirituelle Überzeugungen mit dem römischen Katholizismus verbindet. Daraus entstand eine visionäre Verschmelzung von Samba – sowie anderen Stilen der »música popular brasileira« – mit den perkussiven Grooves und Gesangsharmonien, die für den Candomblé so charakteristisch sind. Trotz ihrer zukunftsweisenden musikalischen Ideen blieben sie im Vergleich zu ihren Zeitgenossen relativ unbekannt und veröffentlichten nur eine Handvoll Alben. »Os Tincoãs« aus dem Jahr 1977 ist ihr viertes Album und enthält das eindringlich schöne »Cordeiro De Nanã«. Das Album enthält Arrangements des legendären Bossa-Nova-Pianisten João Donato, und ein Original-Exemplar ist sehr schwer zu finden und erzielt auf dem Second-Hand-Markt hohe Preise. Es ist höchste Zeit für eine Neuauflage, da das Album seit 1980 nicht mehr auf Vinyl erhältlich ist und eigentlich in keiner Sammlung fehlen sollte. »Os Tincoãs« ist als limitierte Auflage von 1.000 einzeln nummerierten Exemplaren auf orangefarbenem Vinyl erhältlich.
Dies ist das erste vollständige Konzertalbum von Sparks, den Brüdern Ron und Russell Mael, aufgenommen im Jahr 2025. Im Anschluss an ihre Welttournee im vergangenen Jahr wurden Sparks eingeladen, ein einmaliges Konzert auf dem Mond zu geben – als erste Band der Geschichte! Dieses Album enthält eine Einleitung und ein Outro von Cate Blanchett, die die Band auf ihrer Reise zum Mond begleitete. »Sparks Live On The Moon« umfasst ein komplettes Live-Set mit zwanzig Songs aus der 54-jährigen Karriere der Band, darunter »This Town Ain’t Big Enough For Both Of Us«, »The Number One Song In Heaven«, »When Do I Get To Sing ›My Way‹«, »The Girl Is Crying In Her Latte« sowie Songs aus ihrem jüngsten Album »MAD!«. »Sparks Live On The Moon« folgt auf „MAD!«, ihr gefeiertes 28. Studioalbum, das im vergangenen Jahr Platz 2 der britischen Charts erreichte – ihre bisher höchste Chartplatzierung!
Die australischen Rocker Airbourne waren noch nie jemand, der klein denkt. Aber auf ihrem selbstbetitelten sechsten Studioalbum haben sie sich selbst übertroffen. Airbourne, ein Name, der schließlich zum Synonym für bombastischen, biergetränkten, gefährlichen und sexy Rock'n'Roll geworden ist. »Diese Platte destilliert alles, wofür wir stehen, in ein einziges Album«, erklärt Ryan den Titel. »Es ist das beste Album, das wir überhaupt machen konnten.« Die Wiedervereinigung mit dem Powerhouse-Produktionsteam von Brian Howes (der das 2013er Album »Black Dog Barking«) und dem Tontechniker Mike Fraser (der an »Breakin' Outta Hell« von 2016 und »No Guts. No Glory« von 2010 mitgearbeitet hat) hat sich die Band im Music Farm Studio im »Dschungel« außerhalb von Byron Bay zusammengetan. Der Komplex verfügt über die originale Neve-Konsole aus den Alberts Studios, auf der Bands wie AC/DC, Rose Tattoo und The Angels ihre bahnbrechenden frühen Alben aufgenommen haben. All das wird in einem von Zakk Cervini (BMTH, Architects) sorgfältig gemischten Paket präsentiert, das die Leidenschaft, das Feuer und die schweißgetränkte Ekstase einer Band auf dem Höhepunkt ihrer Kräfte einfängt. »Alive After Death« und »Send Me To Rock'N'Roll Heaven« sind eine Hommage an die gefallenen Idole der Band, wobei letzteres auf Lemmy, Doc Neeson von The Angels, John Bonham, Bon Scott, Little Richard und andere verweist. Den Text zu »Alive After Death« schrieb Joel in einer Nacht im Tourbus und reflektiert darüber, wie die Musik dieser Legenden sie unsterblich macht. An anderer Stelle gibt es Geschichten von der Straße (»Bogota«), Songs über Trotz und das niemals Aufgeben (»Last Man Standing«, »Hell's Got No Vacancy«, »Gutsy«) und mehr Sex (»Sky High«). Jetzt müssen Airbourne nur noch auf die Bühne zurückkehren, in der Gewissheit, dass sie das beste Album mitbringen, das sie je gemacht haben.
Das Album verbindet die für The 69 Eyes typische melancholische Atmosphäre mit rockiger Energie und schafft so eine stimmige, nächtliche Geschichte voller gotischem Charme. Das Album besticht durch schwere Gitarrenriffs, tiefe Vocals und eine Atmosphäre, die an klassische Horrorfilme erinnert. Das Album ist der perfekte Einstieg für Fans, die gerade erst ihren Gothic- Rock’n’Roll-Sound entdecken oder die das Werk von HIM, Type O Negative, Sisters of Mercy sowie die dunklere Seite des Glam- Rock schätzen.
Neu gemasterte und erweiterte Ausgabe von Primal Screams 'XTRMNTR' aus dem Jahr 2000. Ein Album, das mit der Zeit zu einem massiven Fanfavoriten in ihrem Katalog geworden ist und oft als ihr absolut bestes Album gilt, vielleicht nur vom Meisterwerk Screamadelica übertroffen. Enthält die originale Titelliste und eine Auswahl an B-Seiten und Raritäten, sowie Liner Notes des renommierten Autors Darran Anderson. »XTRMNTR« erscheint als 2LP auf rotem Vinyl, darunter zwei bisher unveröffentlichte Tracks, sowie Liner Notes des renommierten Autors Darran Anderson.
In den letzten 15 Jahren hat sich Ryan Gustafson von The Dead Tongues zu einer der markantesten Stimmen des modernen Folk entwickelt. So eigenwillig und geisterhaft die Songs manchmal auch waren, hat Gustafson seine Visionen und Texte stets mit solchen Ohrwürmern verknüpft, die man wie Talismane verstaut, um sie im Notfall wieder hervorzuholen. Auf »Montana« hat Ryan Gustafson den Sound von The Dead Tongues erweitert. Indem er Einflüsse aus der Old-Time-Musik der Appalachen und dem primitiven Drei-Finger-Gitarrenstil in seinen bereits etablierten, einfachen und doch unkonventionellen Ansatz beim Songwriting einfließen lässt, schafft Gustafson ein facettenreiches, unverkennbar amerikanisches Patchwork, das zwischen idyllischer Wärme und seltsamer Intensität schwankt. Mit dem bei den Fans beliebten Titel »Wildflower Perfume« ist dieses geliebte Album zum ersten Mal auf Vinyl erhältlich.
POST MALONE BRINGT „AUGUST 26“ ERSTMALS AUF VINYLZehn Jahre nach der ursprünglichen Veröffentlichung bringt Post Malone sein frühes Mixtape August 26, das unter Fans auch als Lost Tapes kursiert, erstmals offiziell auf Vinyl. Das Projekt erscheint am 26. August 2026 anlässlich seines zehnjährigen Jubiläums. Ursprünglich im Mai 2016 veröffentlicht, war August 26 bislang vor allem über Posts Soundcloud-Profil zugänglich. Mit Songs wie „Never Understand“, „Git Wit U“, „God Damn“ und „Fuck“ dokumentiert das Mixtape jene kreative Aufbruchphase, in der Post Malone seinen unverwechselbaren Mix aus Hip-Hop, Pop und Alternative-Sounds entwickelte. Der Titel verweist auf den ursprünglich geplanten Veröffentlichungstermin seines später im selben Jahr erschienenen Debütalbums Stoney. Mit der Jubiläumsausgabe erhält eines der begehrtesten frühen Kapitel seiner Karriere nun endlich die offizielle Veröffentlichung, auf die Fans seit Jahren gewartet haben.
POST MALONE BRINGT „AUGUST 26“ ERSTMALS AUF VINYLZehn Jahre nach der ursprünglichen Veröffentlichung bringt Post Malone sein frühes Mixtape August 26, das unter Fans auch als Lost Tapes kursiert, erstmals offiziell auf Vinyl. Das Projekt erscheint am 26. August 2026 anlässlich seines zehnjährigen Jubiläums. Ursprünglich im Mai 2016 veröffentlicht, war August 26 bislang vor allem über Posts Soundcloud-Profil zugänglich. Mit Songs wie „Never Understand“, „Git Wit U“, „God Damn“ und „Fuck“ dokumentiert das Mixtape jene kreative Aufbruchphase, in der Post Malone seinen unverwechselbaren Mix aus Hip-Hop, Pop und Alternative-Sounds entwickelte. Der Titel verweist auf den ursprünglich geplanten Veröffentlichungstermin seines später im selben Jahr erschienenen Debütalbums Stoney. Mit der Jubiläumsausgabe erhält eines der begehrtesten frühen Kapitel seiner Karriere nun endlich die offizielle Veröffentlichung, auf die Fans seit Jahren gewartet haben.
Mit seinem 2026 erscheinenden Album »Leap Life« erweitert Williams die Definition dessen, was Musik überhaupt sein kann, und folgt dabei der Philosophie, dass »die Stimme das Instrument ist«. Auf dem gesamten Album spricht, singt, improvisiert und bezeugt Williams über fließende Arrangements, die die Grenzen zwischen Spoken Word, jazziger Abstraktion, Hip-Hop-Kadenz, westafrikanischer rhythmischer Logik, Ambient-Komposition und zeremonieller Klanggestaltung verwischen. Das Projekt geht über traditionelle Reimstrukturen hinaus und setzt auf Spontaneität. Dabei wird Sprache als rhythmische, vibrierende Kraft behandelt, während gleichzeitig die Essenz eines Jazz-Improvisators eingefangen wird, der in Echtzeit nach einer Offenbarung sucht – ein Spiegelbild einer lebenslangen künstlerischen Vorbereitung. Es ist ein riskanter Prozess – die Kontrolle in einem Medium aufzugeben, das auf Beständigkeit aufgebaut ist –, doch Williams sieht in dieser Ungewissheit eine Offenbarung. »Was bedeutet es, dem Moment zu vertrauen?«, fragt er.
Nach dem Hype um das Debüt-Album der fünf New Yorker, ist »3D Country« der Sound einer rastlosen, abenteuerlustigen US-Post-Punk-Band, die sich neu definiert. Im Sommer 2021 tauchte die Band wie aus dem Nichts auf und obwohl die 5 Jungs aus Brooklyn eigentlich vorhatten, nur ein paar Songs vor dem College zu veröffentlichen, fanden sie sich auf einmal inmitten der Albumproduktion zu ihrem Debüt »Projector« wieder. Gefolgt von Features u. a. in der NY Times, Stereogum, Rolling), einem TV-Debüt bei Colbert und Support Shows bei Jack White und Spoon. »3D Country«, das von der Band und James Ford (Arctic Monkeys, Depeche Mode, Shame) co-produziert wurde, entpuppt sich als ein abgefahrener, wilder und unvorhersehbaren Ritt, der eine Welt unter die Lupe nimmt, die nicht mehr so ganz die alte zu sein scheint. »Es fühlt sich an, als würde man in den Zirkus gehen und statt sich zu amüsieren, versuchen alle, einen umzubringen«, erzählt Schlagzeuger Max Bassin. Dabei wandeln Geese Fragmente des klassischen Rocks in einen ganz eigenen Sound um. Mit lässigen Riffs, Gospelklängen, Streicherpassagen und Pianolines, die direkt aus dem Saloon kommen.
Auf »Sirenas« erkundet das Quartett Allah-Las aus Los Angeles die psychischen Weiten atmosphärischer instrumentaler Erzählkunst. Auf »Sirenas« erkundet das Quartett Allah-Las aus Los Angeles die psychischen Weiten atmosphärischer instrumentaler Erzählkunst.Das sechste Album der Band vereint eine spontanere Klanglandschaft, die von freiformigen Experimenten, intuitiven Schwingungen und offenen Momenten der inneren und äußeren Weltgestaltung geprägt ist. »Sirenas« kanalisiert einen fließenden Strom von Einflüssen – von The Durutti Column, I.A.O. und Popol Vuhs Filmmusik für Werner Herzog bis hin zu Jacques Cousteaus Erweiterung von »Die stille Welt« unter der Meeresoberfläche – und meditiert über lose vorstellbare und tief empfundene unbewusste Grooves, wobei es bisher ungeahnte Wege erschließt.
Mit einer imponierenden Leichtigkeit bewegt sich ihr Sound zwischen New Yorker Ikonen wie Talking Heads, The Strokes und Television, aber auch aktuellen Post Punks Bands wie Squid. Wenn Geese aufbrausende Gitarrenriffs scheinbar spielerisch zusammen mit melancholisch tiefgreifenden Texten und dynamisch abwechslungsreichen Strukturen bringen, ist es diese Mischung aus experimentellen Ideen, eingängigen Melodien und einer jugendlichen »Sturm und Drang«-Energie, welche das Debütalbum der noch jungen Band so besonders macht. Das Projekt der fünf Teenager-Freunde verbindet die rastlose Sorge um die Zukunft mit der aufgestauten Frustration über die Gegenwart - eine Perspektive, die in der heutigen unsicheren und schnelllebigen Welt nur allzu bekannt ist. Vielleicht macht es darum Sinn, dass die mysteriöse Figur auf dem Albumcover auch aus einem Traum geboren wurde: seltsam fremd und doch irgendwie vertraut. Großer internationaler Buzz mit Features und Reviews von Pitchfork bis Guardian und Album des Monats bei Rough Trade Stores im Dezember.
Neuauflage anlässlich des 45-jährigen Jubiläums von »I Love Rock 'N Roll, dem bahnbrechenden und wegweisenden Album von Joan Jett and the Blackhearts. Ein Meilenstein der Rockgeschichte, das sich weltweit über 10 Millionen Mal verkauft hat. Der Titelsong dominierte sieben Wochen lang die Billboard Hot 100, wurde zu einer weltweiten Hymne und sicherte sich Plätze auf zahlreichen »Bestenlisten«. Das Album brachte zudem den Top-10-Hit »Crimson & Clover« hervor. Mit seinem unverkennbaren, ikonischen Cover ist »I Love Rock 'N Roll« nach wie vor ein kühnes, zeitloses Statement für unverfälschte Haltung und zeitlose Rockkraft.
Auf »Sirenas« erkundet das Quartett Allah-Las aus Los Angeles die psychischen Weiten atmosphärischer instrumentaler Erzählkunst. Auf »Sirenas« erkundet das Quartett Allah-Las aus Los Angeles die psychischen Weiten atmosphärischer instrumentaler Erzählkunst.Das sechste Album der Band vereint eine spontanere Klanglandschaft, die von freiformigen Experimenten, intuitiven Schwingungen und offenen Momenten der inneren und äußeren Weltgestaltung geprägt ist. »Sirenas« kanalisiert einen fließenden Strom von Einflüssen – von The Durutti Column, I.A.O. und Popol Vuhs Filmmusik für Werner Herzog bis hin zu Jacques Cousteaus Erweiterung von »Die stille Welt« unter der Meeresoberfläche – und meditiert über lose vorstellbare und tief empfundene unbewusste Grooves, wobei es bisher ungeahnte Wege erschließt.
Die Outlaw-Bewegung brachte in den 70er Jahren neuen Wind in die stagnierende Country-Szene. Johnny Cash hatte ihr den Weg bereitet und Musiker wie Willie Nelson, Waylon Jennings und Tompall Glaser brachten mit einfachen, aber lebendigen Arrangements wieder Auftrieb in das Genre, das sich zuletzt in zunehmend leblosen und wenig originellen Produktionen verloren hatte. Auf dem Höhepunkt des Outlaw-Country brach Nelson dann mit allen Erwartungen und produzierte ein Album: mit Pop-Standards. Mit fünffacher Platin-Auszeichnung wurde seine Interpretation von Kurt-Weill-, Hoagy-Carmichael- und Irving-Berlin-Songs ein durchschlagender Erfolg. Folk und Country waren auf »Stardust« aber nicht gänzlich vom Tisch. Songs wie »Georgia on My Mind«, »All of Me«, »Moonlight in Vermont« und »Don't Get Around Much Anymore« sind unverkennbar Nelson.
Gentleman hat Reggae aus Deutschland international gemacht. Seit dreißig Jahren schreibt der Kölner als einziger Europäer, der mit authentischen Riddims weltweit riesige Erfolge feiert, Musikgeschichte. Mit Gold und Platin-veredelten #1-Alben wie »Confidence« (2004) und »Diversity« (2010), zwanzig Top 100-Singles, Touren durch Deutschland, Österreich und die Schweiz, USA, Südamerika und Afrika, Kollaborationen u. a. mit Sean Paul, Ky-Mani Marley, Aloe Blacc, Shaggy und Pink sowie der ersten »MTV Unplugged«-Produktion für einen Reggae-Artist überhaupt, ist Gentleman seit Jahrzehnten ein global anerkannter Superstar des Genres. Nachdem schon seine ersten LPs den Reggae-Sound um die Jahrtausendwende definiert und einer ganzen Generation eine eigene Stimme verliehen haben, veröffentlicht Gentleman nun sein neuntes Studioalbum »Gratitude«. Entstanden sind die 17 neuen Tracks auf Mallorca, Jamaika und in Miami u. a. mit dem jamaikanischen Producer Donovan ›Don Corleon‹ Bennett, der auch an »Intoxication« und »Diversity« beteiligt war und für seine Arbeit mit Künstler:innen wie Rihanna, Sean Paul, Nicki Minaj und Cardi B bekannt ist.
»Timeless« ist eine brandneue 10-Track-Compilation mit seltenen und bislang unveröffentlichten Studioaufnahmen aus Princes legendärem Archiv. Dieses beispiellose Album vereint Songs aus allen Phasen seiner glanzvollen Karriere, von 1977 bis 2016. Das Projekt wurde sorgfältig vom Grammy-nominierten Toningenieur und Produzenten Chris James gemastert, einem ehemaligen Prince-Engineer, zu dessen namhaften Arbeiten »HITnRUN Phase Two«, »Art Official Age« und »Plectrumelectrum« zählen. »Timeless« wird auf Vinyl und CD erhältlich und bietet tiefe Einblicke in Princes kreativen Schaffensprozess und seine musikalische Entwicklung
Die aufstrebende Indie-Künstlerin Lisa Wanloo ist in den letzten Jahren durch eine Zeit der Einkehr und der Klarheit gegangen. Furchtlos erforscht sie ihre Gefühle und drückt sie in schnörkelloser Musik auf eine Weise aus, die nur wenige ZuhörerInnen ungerührt zurücklassen wird. Wanloo entwirft in ihren Liedern eine große, dunkle Szenerie, gepaart mit etwas Zerbrechlichem, das auf wunderschöne Weise im Inneren stochert. Beeinflusst von den dunklen Spielarten der Americana- und Singer-Songwriter-Tradition sowie ihrer lebenslangen Liebe zur Grungemusik, schreibt Wanloo ihre Musik aus tiefstem Herzen heraus. Das erinnert von der Herangehensweise wie auch in der Umsetzung an die großen Angel Olsen und Sharon Van Etten. Lisa Wanloo aus Hönö in den Göteborger Schären hat erst spät mit dem Musizieren begonnen. Ihre 2018 veröffentlichte Drei-Track-Single präsentierte ihre ersten je geschriebenen Songs; damals noch in einer eher traditionellen Singer-Songwriter-Form. Anschließend begab sie sich auf die Suche nach ihrem individuellen Ausdruck und nun ist sie bereit, ihr Debütalbum »Shadows« zu veröffentlichen. Das Reeperbahn Festival, auf dem Lisa Wanloo 2021 zu Gast war, schreibt von einer »unwahrscheinlichen Ausdruckskraft« der Sängerin. Auch wenn der Grundtenor stets von einer sinnlichen Dunkelheit geprägt werde, so könne ihre Musik doch Hoffnung in trostlosen Lebensmomenten spenden. Wanloo sei eine »junge Künstlerin von unschätzbarem Wert für die Gegenwart«.
Father's Children, bekannt für ihren Soul / Funk Club Hit »Hollywood Dreaming« aus den 80er Jahren, der von Wayne Henderson (Jazz Crusaders) produziert wurde, bekommen nun das spezielle Numero Reissue Treatment ihrer unveröffentlichten Aufnahmen aus den 70ern. Father's Children bieten eine Mischung aus sonnigen Vokalharmonien, Fuzzguitar Soli, schimmernden Keys, blubbernden Schlagzeug, spirituellen Prophezeiungen und Dub Experimenten. »Who's Gonna Save The World« erhält die volle Numero Aufmerksamkeit mit ausführlichen Anmerkungen und zahlreichen unveröffentlichten Fotos. Die Deluxe LP Edition enthält die Bonus-45 »Linda Movement« b / w »Intellect« (letztere nicht auf der Seite der CD).
Es gibt eine unbestreitbare Verbindung zwischen dem Süden und Ereignissen außerirdischen Ursprungs. Vom eklektischen Jazz-Guru Sun Ra bis zum deutschen Raketenwissenschaftler Wernher von Braun - Alabama hatte schon immer mehr als nur einen reißenden Anteil an Verbindungen zum Weltraum und zu Dingen außerirdischen Ursprungs. So war es auch bei »Man or Astro-Man?«, die vor einigen Jahren in einer kleinen Universitätsstadt in Alabama ankamen bzw. dort eine Bruchlandung hinlegten. Als sie ihre Plattensammlungen wiederentdeckten, die lange Zeit auf vergessenen Dachböden verstaut oder hinter Regalen mit alten Zeitschriftenausgaben in zahlreichen heruntergekommenen Secondhand-Läden in Alabama versteckt waren, verliebten sich die Mitglieder von »Man or Astro-Man?« in die verkratzten Klänge von Link Wray, The Ventures, Dick Dale, The Shadows und Duane Eddy - also in Instrumental-Gitarren- und Surf-Musik der späten Fünfziger und frühen Sechziger. Gleichzeitig hatten bizarre Bühnenbilder und Auftritte von Kraftwerk, Sun Ra, Devo, Frank Zappa, The Sputniks und natürlich den Residents großen Einfluss auf die sich rasch entwickelnde Truppe. Dennoch war es das erzwungene Leben in einer hoffnungslos konservativen Kleinstadtumgebung, das Man or Astro-Man? dazu brachte, das Offensichtliche hinter sich zu lassen und sich viel stärker von dem beeinflussen zu lassen, was sie hassten, als von dem, was ihnen eigentlich gefiel. Im Grunde könnte man sagen, dass Man or Astro-Man? weitaus stärker von College-Football und muskelbepackten Verbindungs-Spinnern beeinflusst waren als von Science-Fiction. Die Band trieb es, besonders bei Live-Auftritten, auf die Spitze, so lächerlich wie möglich zu sein, und verspottete dabei ernsthafte »alternative« Acts und mit ihnen die Musikindustrie selbst. »Experiment Zero« (1996) war ihr Debütalbum bei Touch and Go. Es wurde in drei Tagen im eigenen Studio von Man or Astro-Man?, dem »Zero Return« in Alabama, zusammen mit Steve Albini aufgenommen und gilt als eines der großartigen modernen, vom Surf-Stil beeinflussten Gitarren-Instrumentalalben. Da Man or Astro-Man? »Experiment Zero« als ihr Meisterwerk der langen Entwicklung der Surf-Musik etablieren wollten, begannen sie, sich schneller als je zuvor weiterzuentwickeln. Sie veränderten ihren Sound weiter und erweiterten den Einsatz von Samples, Computerprogrammierung, Keyboards, elektronischen Spielereien sowie experimentellem analogem Schneiden und Einfügen von Tonband. Obwohl das Album von der Kritik weithin gelobt wurde, mussten sich langjährige Fans erst einmal daran gewöhnen. Wo die meisten Bands müde geworden wären oder einfach immer wieder dasselbe Album im Kreis gedreht hätten, erfanden sich Man or Astro-man? und ihre Live-Auftritte immer wieder neu.
Endlich! Das sechste Studioalbum, das Dinosaur Jr. in den 20 Jahren seit ihrer triumphalen Wiederauferstehung aufgenommen haben, wird veröffentlicht: »There Near«! »There Near« entstand in kurzen, intensiven Schaffensphasen im Laufe eines Jahres im Bisquiteen Studio in Amherst und wurde fast ausschließlich vom Dino-Kern-Trio aufgenommen - dem König der Trommeln, Murph, dem menschlichen Tornado Lou Barlow am Bass und Gesang sowie dem unnachahmlichen J Mascis an Gitarre und Gesang - ergänzt durch ein wenig Klavier- und Orgelarbeit des lokalen Meistermusikers Ken Mauri. Und das Album tobt von Anfang bis Ende. Der Versuch, die Essenz von Dinos Sound zu definieren, ist nie einfach. Es ist eine auf den ersten Blick erkennbare Mischung aus lockerem Gesang, scharfen Gitarren und einer animalischen Rhythmusgruppe, doch diese Teile fügen sich zu einem Ganzen zusammen, das weitaus magischer und aufregender ist als die Summe seiner Bestandteile. J's Gitarrensound ist auf »There Near« durchweg noch animalischer als sonst, was vielleicht zum Teil daran liegt, dass er über einen kürzlich erworbenen Mesa Boogie MK 1-Verstärker aus den 70ern spielt. »There Near« setzt die Reihe klassischer Alben von Dinosaur Jr. fort. Die neuen Songs werden mit ihren monströsen Riffs, die von den Live-Bühnen dröhnen, neben ihren historischen Vorläufern sicher fantastisch klingen.
Mit ihrem 2026 erscheinenden Album »Nine« setzt das aus Chicago stammende Post-Metal-Trio Russian Circles seine bedächtige Weiterentwicklung und disziplinierte Verfeinerung fort. Dabei besinnen sie sich auf ihre Stärken und erweitern zugleich die Grenzen ihres Klangspektrums. Dies ist eine Band ohne Radio-Hits. Es gibt keinen Konsens unter Fans darüber, welches ihr bestes Album ist. Was bleibt, ist der Ruf nach Beständigkeit und Qualität - ein Ruf, der sie zu einer der weltweit bedeutendsten Bands im Bereich des instrumentalen Heavy Rock gemacht hat. Auch wenn sie betonen, dass ihre Musik aus einer Vielzahl unterschiedlichster Einflüsse schöpft, lässt sich sagen, dass sich die experimentierfreudige Vielfalt von Russian Circles zu einem unverwechselbaren, einzigartigen Sound entwickelt hat. Obwohl die Mitglieder von Russian Circles mittlerweile über das ganz USA verstreut leben - Gitarrist Mike Sullivan in Los Angeles, Schlagzeuger Dave Turncrantz in Chicago und Bassist/Keyboarder Brian Cook auf Vashon Island bei Seattle - haben sie für Nine ihre jeweiligen Standorte musikalisch miteinander verwoben. Die sieben gewaltigen, fast seismischen Titel wirken wie Soundtracks zu den Herausforderungen und Tragödien des modernen Lebens. »Unsere Musik ist ein gemeinsamer Prozess der Versöhnung, der Orientierung und der Reflexion über das Älterwerden - sowohl als Individuen als auch als kreative Einheit. Das Leben hat reale räumliche Distanzen zwischen uns geschaffen, doch die Band bildet weiterhin unseren gemeinsamen Mittelpunkt. Diese kreative Zusammenarbeit ermöglicht es uns, den Lauf der Zeit zu erfassen und zugleich voller Zuversicht in die Zukunft zu blicken«, erklärt die Band. Während frühere Alben beim Erkunden verschiedener musikalischer Gefilde fast spielerisch wirkten, ist »Nine« das Zeugnis einer Band, die ihr Terrain genau kennt und ihre Position in dieser vielfältigen Klanglandschaft festigt.
Das erste Sub Pop-Album der Drone-Metal-Pioniere Sunn O))) ist eine gewaltige, atmosphärische Reise in eine Welt aus zerfallender Zeit und Raum, knisternden tiefen Gitarrenklängen und unerwartet zarten, naturalistischen Texturen. Für Fans von Black Sabbath, Earth 2, Slint, den frühen Melvins, Coil, Venom, Glenn Branca, Doom Metal, Ambient, Devotional und Experimental. Seit fast 30 Jahren erweitern Sunn O))) - Stephen O'Malley und Greg Anderson - die Grenzen der Heavy-Musik und verbinden die Welten der Avantgarde und des Rock, um einen Stil zu schaffen, der sofort als ihr eigener erkennbar ist. 2026 melden sich Sunn O))) mit ihrem ersten Album mit neuem Material seit dem gefeierten Pyroclasts aus dem Jahr 2019 zurück. Ihr zehntes Album - ihr Debüt bei Sub Pop - zeigt, wie gut das Duo mit Zeit und Raum, Licht und Dunkelheit umgehen kann und dass sie bereit sind, ihren unverwechselbaren Sound zu neuen, mutigen Formen weiterzuentwickeln. Das gleichnamige Album »sunn O)))» wurde in den Bear Creek Studios in Woodinville, Washington, mit Brad Wood (HuM, Tar, Sunny Day Real Estate, Liz Phair) aufgenommen. Dieser Ort erwies sich als entscheidend für den Aufnahmeprozess. »Der riesige Aufnahmeraum hatte große Fenster mit Blick auf Bäume«, sagt O'Malley. »Wir konnten wandern gehen und draußen im Wald sein, Zeit im Freien verbringen. Das war ein wichtiger Teil davon.« Sunn O))) haben schon lange Mitwirkende in ihre eigenständige Welt aufgenommen: In früheren Werken waren Attila Csihar (Mayhem), die Komponistin Hildur Gudnadóttir, der Multi-Instrumentalist Steve Moore, der Universalgelehrte Mark Deutrom, Tim Midyett von Silkworm und der legendäre Singer-Songwriter Scott Walker zu hören. Auf diesem Album haben O'Malley und Anderson jedoch neue Möglichkeiten im ursprünglichen Format des Duos entdeckt und alle Instrumente selbst gespielt. »Was in den letzten Jahren mit unseren Auftritten zu zweit und ohne weitere Mitwirkende passiert ist, war wirklich neu und aufregend«, sagt Anderson. Die Kompositionen auf Sunn O))) sind weitläufig und panoramisch, aber dennoch detailreich und spiegeln die baumreiche Umgebung wider, in der sie aufgenommen wurden. Inmitten von heulendem Feedback und eisigem Knirschen findet man überraschend zarte Momente: eine Feldaufnahme von plätscherndem Wasser im Hintergrund, Klavierzwischenspiele, die eine gedämpfte, feierliche Stimmung erzeugen. Dabei erreicht das Duo neue Höhen telepathischer Intensität, während es Musik formt, die die belebende, erdige Luft des pazifischen Nordwestens atmet. Visuell wird das Album von zwei Gemälden des verstorbenen amerikanischen Künstlers Mark Rothko eingerahmt. Die Liner Notes stammen vom preisgekrönten britischen Schriftsteller Robert Macfarlane, der für seine Werke über Landschaft und die Beziehung zwischen Mensch und Natur bekannt ist. Durch die Arbeit der Band, Macfarlane und Rothko verbinden sich Klang, Wort und Bild zu einem umfassenden Erlebnis, das unbestreitbar ganz und gar Sunn O))) ist.
Mit ihrem 2026 erscheinenden Album »Nine« setzt das aus Chicago stammende Post-Metal-Trio Russian Circles seine bedächtige Weiterentwicklung und disziplinierte Verfeinerung fort. Dabei besinnen sie sich auf ihre Stärken und erweitern zugleich die Grenzen ihres Klangspektrums. Dies ist eine Band ohne Radio-Hits. Es gibt keinen Konsens unter Fans darüber, welches ihr bestes Album ist. Was bleibt, ist der Ruf nach Beständigkeit und Qualität - ein Ruf, der sie zu einer der weltweit bedeutendsten Bands im Bereich des instrumentalen Heavy Rock gemacht hat. Auch wenn sie betonen, dass ihre Musik aus einer Vielzahl unterschiedlichster Einflüsse schöpft, lässt sich sagen, dass sich die experimentierfreudige Vielfalt von Russian Circles zu einem unverwechselbaren, einzigartigen Sound entwickelt hat. Obwohl die Mitglieder von Russian Circles mittlerweile über das ganz USA verstreut leben - Gitarrist Mike Sullivan in Los Angeles, Schlagzeuger Dave Turncrantz in Chicago und Bassist/Keyboarder Brian Cook auf Vashon Island bei Seattle - haben sie für Nine ihre jeweiligen Standorte musikalisch miteinander verwoben. Die sieben gewaltigen, fast seismischen Titel wirken wie Soundtracks zu den Herausforderungen und Tragödien des modernen Lebens. »Unsere Musik ist ein gemeinsamer Prozess der Versöhnung, der Orientierung und der Reflexion über das Älterwerden - sowohl als Individuen als auch als kreative Einheit. Das Leben hat reale räumliche Distanzen zwischen uns geschaffen, doch die Band bildet weiterhin unseren gemeinsamen Mittelpunkt. Diese kreative Zusammenarbeit ermöglicht es uns, den Lauf der Zeit zu erfassen und zugleich voller Zuversicht in die Zukunft zu blicken«, erklärt die Band. Während frühere Alben beim Erkunden verschiedener musikalischer Gefilde fast spielerisch wirkten, ist »Nine« das Zeugnis einer Band, die ihr Terrain genau kennt und ihre Position in dieser vielfältigen Klanglandschaft festigt.
Remastered und mit zahlreichen Bonustracks versehen: Cherry Red wiederveröffentlicht das vierte Album von Dinosaur Jr., das ursprünglich 1991 auf Sire Records erschien, als Deluxe-Doppel-CD mit Singles-A- und B-Seiten sowie einem Konzertmitschnitt von 1991.
»I Must Be Dreaming« ist im Jahr 2026 das erste neue Album von Alabama Shakes seit mehr als einem Jahrzehnt. Das Album knüpft an die ungezügelte Erkundungslust des 2015 erschienenen Albums »Sound & Color« an und erweitert sie, wobei es sich einer viszeral aufgeladenen Form des psychedelischen Soul zuwendet. Produziert wurde das Album von Alabama Shakes gemeinsam mit ihrem langjährigen Kollaborateur Shawn Everett. Es entstand in Nashvilles Sound Emporium Studios und im Blackbird Studio. Während das Album die für die Band charakteristische Intensität bewahrt, bewegen sich seine Songs häufig in üppigere und entrücktere Klanglandschaften hinein und offenbaren dabei eine präzisere Beherrschung von Atmosphäre und Raum.
Seit mehr als vierzig Jahren schaffen The Jayhawks Musik, die den zeitlosen Geist und die Seele des klassischen amerikanischen Songwritings verkörpert. The Jayhawks entstanden in Minneapolis in der Post-Punk-Ära von The Replacements, Hüsker Dü und Soul Asylum. Mit einer Reihe klassischer Alben, die dem Rockpublikum ihren einzigartigen musikalischen Mix aus Country, Folk, Soul, Britpop und Rock ’n’ Roll näherbrachten, leisteten sie Pionierarbeit für die heutige Americana-Bewegung. Mit über 12 Studioalben und drei Live-Alben bauen The Jayhawks nach wie vor ein musikalisches Vermächtnis auf, das den Test der Zeit besteht. Die Band hat sich erneut mit dem legendären Produzenten Bob Ezrin (Pink Floyd, Peter Gabriel, Lou Reed) zusammengetan, um ihr neues Album mit dem Titel »Sanctuary Park« zu produzieren.