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Die »Gothics« glaubten an das Do-it-yourself-Punk-Ethos, dass jeder ein Instrument in die Hand nehmen könne. Graue Wolken zogen auf, und in der unwahrscheinlichen Stadt Hamburg gründete eine dreiste und eindringliche Bande von fünf Frauen, Caro May, Rita Simon, Manuela Rickers, Fiona Sangster und Anja Huwe, Xmal Deutschland. Und wie es sich für einen echten Punk gehört, taten sie dies ohne musikalische Vorkenntnisse. Die 7" Single »Schwarze Welt« wurde 1981 auf dem lokalen Punk-Label ZickZack veröffentlicht und stellte die Band als einen beunruhigenden Schwarm von Intensität vor. Die Dringlichkeit des repetitiven Klagelieds, die wirbelnde Manie, die sich auf der B-Seite mit »Die Wolken« und »Großstadtindianer« fortsetzt, deren krude Synthesizer-Geräusche die Spannung noch steigern. Vor allem der einzigartig giftige deutsche Gesang von Huwe wurde schnell in die ungezügelte und aufkeimende Szene der glamourösen Düsternis eingebettet. Die Unabhängigkeit des Punks vom starren Griff der Tradition erlaubte es der Band, Trost in einer Anti-Establishment-Kunst und -Musik zu finden, weit entfernt von den Konventionen der Vergangenheit. Mit ihrem Pfauenhaar und den dick mit Kajal umrandeten Augen bewahrte sich die Musik von Xmal Deutschland sowohl eine Unruhe als auch eine Zartheit, die mit der Veröffentlichung der Single »Incubus Succubus« im Jahr 1982 die Grenzen der »Neuen Deutschen Welle« (ähnlich wie ihre Kollegen und Freunde DAF und Einstürzende Neubauten) überschritt. Sie wurde sofort zu einem Post-Punk-Klassiker. Die Gitarre wühlt sich durch die Melodie, während die schaurige Primitivität von Huwes Stimme andeutet, dass sie vielleicht, nur vielleicht, die alptraumhafte Kreatur ist, vor der man sich in Acht nehmen muss.Die B-Seiten, »Zu Jung Zu Alt« und »Blut Ist Liebe«, halten sich an strenge militaristische Tanzbeats, während sie in Aufregung wimmeln. Im selben Jahr trat die Band in London als Support für die Cocteau Twins auf; das war die Plattform, die sie brauchten, um in die Arme der zerrissenen Netzmassen zu stürzen. »Early Singles 1981-1982«, ist eine Karte der grundlegenden Bewegungen von Xmal Deutschland, nur Sekunden vor dem Abheben. Die Bonustracks auf der Compilation, »Kaelbermarsch« und eine düstere Live-Version von »Allein«, unterstreichen die Verschmelzung von Härte mit der quixotischen Dekadenz atmosphärischer Synthesizer. Das Streben der Band nach etwas Größerem ist spürbar, zu einer Zeit, in der nach dem Aufkommen von Punk neue Möglichkeiten des Musikmachens offenstanden.
Vergesst alles, was ihr dachtet, über Postpunk zu wissen - Berlin 2.0 zünden die Endstufe in der Punk-Evolution. Nach dem szeneübergreifend gefeierten Debüt »Scherbenhügel« droppt die Stuttgarter Band mit »Kaltental« 2025 ein zweites Mal eine Bombe über Postpunk Germany - und mit diesem Monster eines Longplayers ist klar: Hier wird keine Welle geritten. Hier wird eine Welle ausgelöst werden. »Kaltental« ist der dystopische Soundtrack einer brennenden Welt im Endspiel kapitalistischer Ideologie, zwischen Endzeit und Aufbruch, Resignation und Kampfbereitschaft. Härter, düsterer, dringlicher. Mit einer Mischung aus rasenden Hardcore-Ausbrüchen, klassischen Rock-Elementen, Post-Hardcore-Gitarrenwänden und melodischem Endzeitpop kracht »Kaltental« unverschämt souverän durch Genremauern und zerbombt mit radikal-klarsichtigen Texten von Ausnahmesängerin Elena Wolf Gabionenzäune in Vorgärten und Köpfen »ganz normaler« Deutscher im Aufrüstungswahnsinn. Ferdinand Führer von Fieser Schwan Recordings hat »Kaltental« aufgenommen, gemixt und gemastert und in eine rohe, dröhnende Elegie verwandelt, die aber auch keine Gefangenen auf dem Dancefloor macht. Die antifaschistische Bladerunner-Jeanne d'Arc in mittelalterlicher Rüstung auf dem Cover ist dabei mehr als eine Reminiszenz an revolutionäre Frauenfiguren in Geschichte und Kunst. Das neo-retrofuturistische Artwork der Wiener Fotografin Doris Himmelbauer ist die cineastische Visualisierung eines Albums, das Gewalt, Verletzbarkeit und die Sehnsucht nach einer besseren Welt verhandelt. »Kaltental« ist Krieg. Innerlich wie äußerlich. Aber auch ein Urschrei nach Liebe und Solidarität in der unbeirrbaren Überzeugung, dass alles auch ganz anders sein kann.
Im Herbst 2018 erschien die Debut-LP von AKJ. Auf "Karate Kid Joe" wurden bereits diverse Feindbildstereotype (u.A. Kartoffeln, Hippies, Poetry Slam) der Reihe nach abgeackert. Nun erscheint Album Numero 2: "Die große Palmöllüge". Alles steht hier im Zeichen der Verschwörungstheorie. Geht Palmöl nun klar oder ist die Abholzung des Regenwaldes am Ende etwa eine Riesensauerei - die Welt teilt sich in zwei Lager. Fridays for Future, regionale Kleinbauern und Orang Utans scheinen sich einig: geht eher nicht so klar. Hier halten wiederum ausgewiesene Klima-Experten dagegen, z.B. Jan Leyk (bekannt aus "Berlin Tag & Nacht"). Der sagt nämlich, dass die "bekackte Tofuwurst dafür sorgt, dass verschissen nochmal die Regenwälder abgeholzt werden". Palmöl, Facepalm - whatever. Was hat das jetzt alles mit dem neuen Album des linksgrünversifften Punk-Quartetts Akne Kid Joe am Hut? Die sind Team Orang Utan und FFF, soviel erstmal dazu. Aber steht denn wirklich alles im Zeichen der Verschwörungstheorie? Wer aufgrund des Album-Titels nun eine Konzept-LP gegen nutella und co. vermutet, muss leider enttäuscht werden. Wie schon auf Karate Kid Joe wird sich hier auch wild echauffiert, die Palette ist nun aber deutlich breiter. Zentrale Themen sind - klar, Verschwörungstheorie - aber auch linke Klassiker wie Vaterlandsverrat, Saufen und Beamtenbeleidigung. Mitunter wird es auf der neuen Scheibe aber auch richtig deep, z.B. mit einer 1,5 minütigen Nacherzählung eines Beziehungsendes im Italien Urlaub. Oder der Frage was nun besser ist - "Free Hugs" oder "Love Yourself" T-Shirts. Musikalisch ist übrigens auch alles breit aufgestellt. Zwar weniger Classic Rock wie noch beim Vorgänger, dafür von "Auf die Zwölf" über komische Moll-Akkorde bis hin zu EDM vieles dabei. Es gibt sogar mal 3 Sekunden Off-Beat, aber das war dann selbst AKJ zu blöd. Features sind auch drauf, mit echten Szene-Größen (nicht Campino, auch nicht Jan Leyk). Und weil ja allgemein bekannt ist, dass Streaming der heiße Scheiß ist und nur noch irgendwelche Ü30-Alt-Punker Platten kaufen und höchstens irgendwelche Boomer noch CDs, wird auf dem physischen Tonträger zur "Belohnung" ein Hidden Track zu finden sein. "Moment", werdet ihr jetzt sagen, "wieso wird das jetzt schon verraten mit dem Hidden Track, das ist doch dann kein Hidden Track mehr!!!1!!11!!". Richtig. Aber kauft euch die Platte (oder die CD wenns denn unbedingt sein muss), darauf will man hier hinaus.
Schwarzes Recycling-Vinyl. Kommt mit Texblatt und Downloadcode.»Great Resignation«! So wird das massenhafte Kündigen von Bullshitjobs während der Corona-Pandemie bezeichnet. Die Verweigerung die eigene Arbeitskraft zu den widrigsten Bedingungen zu verkaufen, wenn es nicht mal zum Leben reicht. Auch wenn man sowieso bald wieder ran muss - nur für einen Moment spüren, die Macht zu haben alles lahm zu legen, hörten einfach alle auf: Wertschöpfung, Broligarchie, Kaufland, Deutschland. pogendroblem haben sich also nochmal zusammengerauft und ein neues Album gemacht. Drei Jahre für ein neues Album? In der Tat: »Great Resignation«. Oder zu wenig die Brotjobs gekündigt? Und wenn sie die Arbeit so hassen, warum haben sich pogendroblem dann noch weiter in die Musikindustrie reinbegeben? Widersprüche schärfen und aushalten. Ambiguitätstoleranz. Nachdem AWINHSMK Ende 2022 bei Audiolith erschien, ging es für die Band wild hin- und her zwischen Pop-Festivals, Punkbühnen, Preisverleihungen und Solishows für selbstverwaltete Kulturzentren oder gegen die extreme Rechte. Nun der Nachfolger »Great Resignation« bei Kidnap. Das Schulterklopfen der Kulturförderung darf natürlich auch nicht fehlen. Zwölf Tracks auf 1: 22 bis 2: 30. Ästhetisch nochmal diversifiziert und dennoch aus einem Guss, entstanden unter Regie von Gregor Hennig im Studio Nord Bremen, gemischt von Daniel Roesberg und gemastert von Christian Bethge. Musikalisch klarer und pointierter als zuvor. Obviously punk, poppige Niedlichkeit, Garage Vibes, bisschen Hamburger Schule, bisschen Kraut, etwas düsterere Gitarren und natürlich Brotschneidemaschine durch FX geballert. Wahrscheinlich Post-Punk. Doch Achtung, das ist keine Neue Neue Deutsche Welle! Große Resignation! Die große Traurigkeit zieht sich durch die Platte hindurch, auch in den auf den ersten Blick lustigen Liedern. Denn hier sind sich pogendroblem treu geblieben, es geht um absurde Alltagsgeschichten, um Subjektivierung, die nicht mehr zu funktionieren scheint. Um Fragmentierung von Gesellschaft, Arbeitsbeziehungen, der Linken. Wie durch die Zeit der Monster (Antonio Gramsci) navigieren, fragen pogendroblem. Wie weiter machen gegen Faschisierung und Klimakrise? Lösungsansätze werden diskutiert und ausprobiert. Es ist klar: Es kann nicht immer so weitergehen.
Schon seit 1993 hatten sich SUPERNICHTS Stück für Stück einen Status als Ausnahmepunkband erarbeitet. Die Kölner erspielten sich mit ihrem intelligent-prolligen und melodisch-melancholischen Punkrock Legendenstatus. Seit 2017 füllt das Trio DETLEF. mit Musikern von SUPERNICHTS, KNOCHENFABRIK und INCOMING LEERGUT die Leerstelle, die diese Band hinterließ. Deshalb ist es natürlich kein Wunder, dass die 19 Songs auf „Kaltakquise“ nicht nur wohlig vertraut wirken, sondern natürlich auf höchste kompositorische, spielerische und inhaltliche Finesse bauen können. Von der mehrstimmigen Indierockhymne im bester BOXHAMSTERS / TOCOTRONIC-Manier bis zum einminütigen Pogokracher schaffen die Musiker ein völlig harmonisches und gleichzeitig schlagkräftiges Album, das mit Songs wie „Altbau“, „Neulich an der Resterampe“, „Ich hab mein Leben optimiert“, „Männer die gern tanzen“ oder „Scheiße, ich muss pissen“ auch textlich keine Wünsche offen lässt. High class german punkrock!
Es hatte einen Hauch von Endgültigkeit: Im April diesen Jahres kündigten FJØRT an, Ende August in Köln und Hamburg an je einem Tag in vier verschiedenen Clubs zwischen 12:00 Uhr mittags und 21:00 Uhr abends unter dem Motto »Ein Tag. Alle Platten.« ihre komplette Diskographie live auf die Bühnen zu bringen. Der Verkauf von fast dreieinhalbtausend Tickets in kürzester Zeit war ein klares Indiz für den Hunger nach der Band, doch schwang bei vielen Fans die Ungewissheit mit: Sollte es das gewesen sein? Gab es überhaupt noch ein »Weiter« für das Trio aus Aachen? Wohnen wir hier dem Begräbnis einer der wegweisenden deutschsprachigen Gitarrenbands der letzten zehn Jahre bei? Bis nach dem letzten Ton musste sich geduldet werden, bis es Gewissheit geben sollte. Nach »Karat» - dem finalen Stück vom 2017er-Album ›Couleur‹ - fiel der schwarze Vorhang in Köln und Hamburg. Es folgte: Stille. Wenige Momente später blitzt in projizierten Buchstaben ›nichts hat mehr bestand‹ auf, ein Rauschen schwillt an und FJØRT entfesseln ein niederwalzendes Riff, das unverkennbar nach ihnen klingt. Die Fragezeichen in den Köpfen des Publikums verfliegen: Es handelt sich um bisher ungehörtes Material. ›nichts‹ ist ein fast 50-minütiges Erlebnis. Das Album gewinnt dem dichten Sound der Band, der fließend zwischen allen Spielarten von Hardcore und Postrock wandelt, zahlreiche neue Facetten ab. Die Täler sind tiefer denn je, in den Höhen ist kaum Luft zu atmen. Die Atmosphäre fühlt sich nahezu greifbar an. Lyrisch gaben sich FJØRT seit jeher kryptisch und bleiben dieser Linie treu werden auf ›nichts‹ jedoch auch konkret wie selten zuvor. Vielleicht, weil Zeiten wie diese mehr denn je nach Schonungslosigkeit lechtzen. Vielleicht auch, weil eine Art Galgenhumor seinen Weg auf das Album gefunden hat, der mit dem absoluten Ernst gekonnt bricht. Abwechslungsreicher und schlichtweg größer klang diese Band noch nie.
Mit »Nkululeko« legten die Mülheimer Bluttat 1984 ihr zweites Album vor und entwickelten ihren frühen Punk deutlich in Richtung treibenden Hardcore weiter. Der Titel bedeutet „Freiheit“ und geht auf eine Schule in Zimbabwe zurück, die Bassist Hans-Uwe Koch während einer Reise besuchte und die die Band später auch zum gleichnamigen Song inspirierte. Aufgenommen wurde die Platte größtenteils live in einem Düsseldorfer Studio, inklusive des für eine deutsche Punkband damals ziemlich ungewöhnlichen Rap-Parts in »People«.
Deutscher Punkklassiker aus den 80ern! Erschien im Original 1983 auf Rock-O-Rama und wurde Mitter der 2000er vom kurzlebigen Krachschwindel Label neu aufgelegt. Für die damalige Zeit ein unglaublich schnelles und hartes Gemetzel, das seinerzeit so ziemlich alle Hardcorepunk-Bands übertraf. Gehört zu dem Schnellsten, was es hierzulnde damals gab. Eine Platte mit Kultstatus und das zurecht! Die Scheibe kommt mit Textblatt. Tracklist A-Side 01.Deutsch Demokratisch 02.Starve To Death 03.Rotes Mieder 04.Überlebenschance 0.5Politiker 06.Dallas 07.Das Ende Der Welt 08.Aufrüstung B-Side 01.Neue Heimat 02.Geld Für Waffen 03.Dick Bonz Raus 04.Rumpelstilzchen 05.Reinfall 06.Elende Weiber 07.Don't Cry, Fight
Vor gut 30 Jahren erschien mit »Massenhysterie« das legendäre und einzige Album der offiziellen Slime-Nachfolgeband. Targets bestanden leider nur zwei Jahre aus Elf an Gesang und Gitarre, Slime-Bassist Eddi und dem Buttocks-Drummer Stephane Larsson, welcher in der Endphase schon zu Slime stieß und die geniale Live-Abschiedsscheibe in den Pankehallen am 21.01.1984 mit einspielte. Direkt im Anschluss starteten dann Targets und veröffentlichten noch im selben Jahr zwei geniale EPs sowie die bis heute unter Deutschpunk-Fans hoch gehandelte LP »Massenhysterie« auf Agressive Rockproduktionen. Aufgenommen und gemischt vom bewährten Harris Johns, der es vortrefflich verstand, den Sound der 80er angemessen zu produzieren, zeigen Kultnummern wie »TV-Song«, »Verdammt«, »Nur das Beste« oder der Titelsong bestechenden Hit-Charakter und setzten auch textlich die bissige Tradition von Slime konsequent fort. Zuletzt 1988 als limitiertes Vinyl und 1992 als CD auf AGR neu aufgelegt, wird es 2014 allerhöchste Zeit für eine würdige offi zielle Wiederveröffentlichung. Die CD erscheint im Digipack und enthält satte neun Bonus-Tracks (alle sieben Songs der beiden EPs »Schneller, lauter, härter« und »Menschenjagd«) sowie das Clash-Cover »Police And Thieves« und die Liveversion von »Revolution« (insgesamt knapp 70 Min. Gesamtspielzeit). Das liebevoll gestaltete Booklet mit vielen raren und erstmals veröffentlichten Fotos, allen Texten und Linernotes wurde von Elf persönlich zusammengestellt. Eine überfällige und sehr gelungene Würdigung eines der kultigsten Deutschpunk-Alben der 80er - absolute Empfehlung für alle Genre-Fans!
Insgesamt 16 Lieder welche wie gewohnt in männlichen und weiblichen Gesang auf deutsch/englisch dargeboten werden. Enthalten sind 6 Sampler-Tracks aus den Jahren 1981/1982. Davon erschienen später 4 Stücke in veränderter Form auf ihren ersten beiden LPs. Vor allem aber gibt es die 10 Tracks des „Pre-Cash Demos“ von 1984 erstmals auf Vinyl. Alles wesentlich einfacher, härter und natürlich roher als das 2 Jahre später erschienene dritte Album „Cash, invoice or credit card“. Die Demo-Versionen enthalten zum Teil andere Texte wie z.B. bei „Lovesong“ oder das Stück „Running“wurde hier noch von Sängerin Atti zum besten gegeben. Die ursprünglichen rauen Versionen des ´84er Demos waren im Sound die konsequente Fortsetzung der zweiten LP „Nkululeko“, welche kurz vorher erschien. „Raw and pure 1981-1984“ ist im Endeffekt das Puzzlestück zwischen dem zweiten und dritten Album, anhand derer man die musikalische Entwicklung von BLUTTAT vollends nachvollziehen kann! Inklusive 300g-Einleger mit allen Texten und einer geilen Zeichnung von Sängerin Atti. Das komplette Artwork ist ausschließlich mit unveröffentlichten Fotos bestückt.
Die komplette Diskografie der Hannoveraner Früh-80er-Punkband erstmals auf Vinyl: Neben der legendären »Ohne Zukunft«-EP von 1981 enthält die Doppel-LP Liveaufnahmen und sämtliche Samplerbeiträge. Die 35 Songs umfassende Compilation erschien ursprünglich 1994 auf CD und wurde 2020 von Twisted Chords als aufwendig ausgestattete Doppel-LP mit historischen Fotos, Texten und Bandgeschichte neu aufgelegt.
Das 1985 ursprünglich auf Better Youth Organization erschienene Hardcore-Punk-Album gilt als wichtigster Release der Upright Citizens und entstand im Vorfeld ihrer ersten US-Tour. Die 2017er Colturschock-Neuauflage ist auf 1.000 handnummerierte Exemplare limitiert und enthält zusätzlich eine Bonus-CD mit der ursprünglichen US-Trackreihenfolge.
Die Werkschau bündelt 27 remasterte Studioaufnahmen aus den Jahren 1979 bis 1983 und damit rund drei Viertel der insgesamt 36 veröffentlichten Studio-Tracks der Hannoveraner Punk-Pioniere. Die auf 300 Exemplare limitierte und handnummerierte Doppel-LP kommt in weiß/pink marmoriertem 140-g-Vinyl und steckt in einem aufwendig veredelten 350-g-Gatefold-Cover.
»Live« dokumentiert Razzias Abschiedskonzert von 1992 in der Hamburger Fabrik und versammelt 17 Stücke aus der gesamten bisherigen Bandgeschichte. Die 2014 von Colturschock neu aufgelegte LP erschien erstmals auf 180g-Vinyl und enthält ein A3-Textblatt.